Duisburgs OB Sauerland verzichtet auf Wahlkampf gegen Abwahl

Will keinen Wahlkampf führen, sondern sich seinen Pflichten als OB widmen: Adolf Sauerland. Foto: Stephan Eickershoff
Will keinen Wahlkampf führen, sondern sich seinen Pflichten als OB widmen: Adolf Sauerland. Foto: Stephan Eickershoff
Foto: WAZ FotoPool
Adolf Sauerland will nicht für sich und gegen seine Abwahl auf die Straße gehen. Wahlkampf, so der Duisburger OB, werde er nicht machen. Er möchte lieber seine Pflichten als Oberbürgermeister erfüllen. Abgesehen davon sieht er das Abwahlverfahren nicht als Wahl an.

Duisburg. Ein Wahlkampf gegen seine Abwahl - das kommt für Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland nicht in Frage. Viel mehr versuche er, bis zur Abstimmung über die Abwahl seiner Person in rund drei Wochen, weiterhin seinen Pflichten als Oberbürgermeister nachzukommen.

Das sagte er der Redaktion beim traditionellen Neujahrsempfang in der DiTiB Merkez-Moschee in Marxloh, wo der Oberbürgermeister am Freitag kaum auf Kritiker stieß.„Ich bin überhaupt nicht in Wahlkampfstimmung. Es hat bisher keinen Wahlkampf meinerseits gegeben und das wird es auch in den nächsten Wochen nicht mehr“, sagt Oberbürgermeister Adolf Sauerland und fügt hinzu: „Schließlich handelt es sich nicht um eine Wahl, sondern um eine Abstimmung.“

Wähler nicht mehr zu beeinflussen

Die Wähler jetzt noch zu beeinflussen, hält er außerdem für unnötig: „Die Duisburger kennen meine Politik bereits seit einigen Jahren und wissen, wofür ich stehe.“ Gedanken über die Zeit nach dem 12. Februar macht er sich noch gar nicht: „Ich versuche, einfach weiterhin so gut es geht meine Arbeit zu machen und warte die Abstimmung ab. Über alles weitere werde ich mir erst Gedanken machen, wenn es so weit ist.“

 
 

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