Duisburg

Duisburger zum Aus von Black.de: „Ich verstehe es nicht, es war immer viel los“

Black.de schließt - Wir fragten die Kunden in Duisburg, was sie davon halten.

Wir machten eine Umfrage in Duisburg

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  • Viele Kunden fragen sich: Warum ist Black.de gescheitert
  • Duisburger befürchten: Einzelhandel geht kaputt
  • „Wir müssen alle aufs Geld achten-mehr Läden mehr Auswahl“

Duisburg. Günstige Markenkleidung und Haushaltswaren gehören zum Sortiment: Black.de sollte eigentlich die große Discounter-Offensive von Tedi werden. Geplant hatte das Unternehmen letztes Jahr bis zu Tausend Neueröffnungen in Deutschland.

Doch jetzt schließt der Laden nach nur einem Jahr und lediglich 50 Filialen endgültig: Werden die Duisburger den Discounter vermissen? DERWESTEN hat einige Kunden nach ihrer Meinung gefragt.

Viele Duisburger fragen nach dem Grund: Hat sich Black.de nicht gerechnet?

Sandra (36) ist ziemlich verwundert über das schnelle Ende der Tedi-Tochter. „Ich verstehe es nicht, es war immer viel los. Aber das ist typisch Duisburg. Der Einzelhandel geht kaputt.“

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Sie fragt sich außerdem ob sich das günstige Verkaufsmodell nicht gerechnet hat. Generell würde sie sich mehr Auswahl und Vielfalt in der Duisburger Verkaufslandschaft wünschen.

„Wir müssen alle aufs Geld achten“

Elke Dalas (63) kommt selbst aus dem Einzelhandel und war 16 Jahre in einem Baumarkt tätig. Auch sie kann sich über die Schließung von Black.de nur wundern.

Jetzt als Rentnerin kann sie viel und oft Preise vergleichen: „Wir müssen alle aufs Geld achten, gerade wollte ich Glühbirnen kaufen und erstmal schauen ob ich sie bei Black.de günstiger kriegen kann.“

Sie findet: „Mehr Läden, mehr Auswahl- hoffentlich setzt sich das nicht fort, dann wird es nur teurer für uns alle.“

 
 

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