Duisburger wählen am 17. Juni ihren neuen Oberbürgermeister

Am 17. Juni 2012 sollen die Duisburger über den Nachfolge von OB Sauerland entscheiden.
Am 17. Juni 2012 sollen die Duisburger über den Nachfolge von OB Sauerland entscheiden.
Der Termin für die Wahl des neuen Duisburger Oberbürgermeisters steht nun fest. Am 17. Juni sollen die Bürger den Nachfolgers des abgewählten OB Adolf Sauerland bestimmen. Diesen Tag hatte auch der Ältestenrat vorgeschlagen, die Bezirksregierung ist dem gefolgt.

Spezialseiten Der Termin für die Wahl des Nachfolgers oder der Nachfolgerin des beim Bürgerentscheid abgewählten Oberbürgermeisters Adolf Sauerland steht fest. Die Bezirksregierung Düsseldorf hat am Donnerstag die Wahl des neuen Stadtoberhauptes auf den 17. Juni 2012 gelegt. Auf dieses Datum hatte sich der Ältestenrat der Stadt in seiner Sitzung am Mittwoch einvernehmlich verständigt.

Duisburg.. Stadtdirektor Dr. Peter Greulich, der das Duisburger Rathaus nun leitet, hatte unmittelbar nach der Sitzung die Regierungspräsidentin Anne Lütkes über den Vorschlag informiert, die diesem mit ihrer Verfügung gefolgt ist. Dem Ältestenrat gehören der kommissarische Oberbürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden der Parteien im Rat an, die übrigen Mitglieder werden von den Fraktionen entsandt.

Welcher Name oder welche Namen an jenem Tag auf dem Wahlzettel stehen, das sondieren die Parteien des Abwahl-Bündnisses und die Bürger-Initiative Neuanfang für Duisburg derzeit in Gesprächen. Sollten sich Parteien und Initiative auf einen Konsens-Kandidaten einigen, hätten die Duisburger aber keine echte Wahl mehr. Unklar ist auch, ob die CDU einen Gegenkandidaten ins Rennen schicken will.

Mögliche Stichwahl dann auch vor den Sommerferien

Den Wahlgang am 17. Juni hatte NRW-Innenminister und Duisburgs SPD-Vorsitzender Ralf Jäger bereits am Abend der Sauerland-Abwahl als den bestmöglichen Termin bezeichnet. Würde eine Stichwahl erforderlich, könnte diese – im erforderlichen Abstand von zwei Wochen – noch vor den Sommerschulferien durchgeführt werden.

Zur Stichwahl kommt es, wenn keiner der zur Wahl stehenden Kandidaten beim ersten Wahlgang mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erreicht. Bei der Stichwahl treten die beiden Kandidaten an, die bei der ersten Wahl die meisten Stimmen bekommen haben. Die Stichwahl war 2011 mit den Stimmen der rot-grünen Koalition, der FDP und der Linken vom NRW-Landtag wieder eingeführt worden.

 
 

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