Duisburger König-Brauerei braut neue Spezialität Kellerbier

Bei der König-Brauerei in Duisburg-Beeck wurde unter der Spezialitätenmarke der König-Brauerei, „Th. König“, ein Zwickl-Bier vorgestellt. Im Foto v.l.: Tom Pauwels, Direkto Innovationsmanagement, Braumeister Horst Soja und Guido Christiani, Geschäftsführer der König-Brauerei .
Bei der König-Brauerei in Duisburg-Beeck wurde unter der Spezialitätenmarke der König-Brauerei, „Th. König“, ein Zwickl-Bier vorgestellt. Im Foto v.l.: Tom Pauwels, Direkto Innovationsmanagement, Braumeister Horst Soja und Guido Christiani, Geschäftsführer der König-Brauerei .
Foto: FUNKE Foto Services
Dunkler und weniger herb als das bekannte Pils ist die neue Bier-Spezialität, die in Duisburg-Beeck für einen wachsenden Markt entwickelt wurde.

Duisburg.. Es ist dunkler und weniger bitter als König-Pils, ein wenig trüb ist es, aber nicht weniger schmackhaft: „Th. König“ heißt das Zwickl oder Kellerbier, mit dem die Beecker Brauerei erste Schritte auf dem wachsenden Markt der Bier-Spezialitäten unternimmt.

Eineinhalb Jahre haben die König-Brauer in Duisburg und bei der Konzernmutter in Bitburg experimentiert und probiert, schließlich dem neuen Bier auch noch eine besondere Ausstattung spendiert mit bauchiger 0,33-Liter-Flasche sowie Unterschrift und Siegel von Theodor König, der 1858 die Brauerei gründete.

„Unsere Braumeister gehen ganz im Sinne unseres Gründers mit Herz und Seele dem Brauhandwerk nach und interpretieren das traditionelle Brauwissen immer wieder neu“, erläuterte König-Geschäftsführer Guido Christiani am Dienstag. Aus diesem Ansatz sei das „Th. König Zwickl“ als „erstes Produkt unserer neuen Marke“ entwickelt worden. Was heißt, weitere können und sollen wohl folgen.

Zwei Sorten Aromahopfen im Kellerbier

Der Biermarkt insgesamt sei seit Jahren rückläufig, erläuterte Christiani weiter, während sich aber spezielle Biere durchaus positiv in der Gunst der Biertrinker entwickelt hätten.

Zwei besondere Sorten von Aromahopfen werden für das neue Kellerbier verwendet sowie vier Malze, von denen zwei sogenannte Karamellmalze sind. Erste Versuche wurden in der Beecker Azubi-Brauerei gefahren, danach ging’s in die schon etwas größeren Versuchsbrauerei in Bitburg. Und immer wieder wurden auch Mitarbeiter – 220 sind’s derzeit in Beeck – zum Kosten und Urteilen gebeten.

Am Ende steht für Christiani ein „wirklich eigenständiges Produkt mit 12,8 Prozent Stammwürze und 5,3 Prozent Alkohol (Köpi: 11,3 und 4,9). In die Technik und in die neuen Kästen sei eine „mittlere sechsstellige Summe“ investiert worden, in den Vertrieb werde weiteres Geld gesteckt.

Weibliche und jüngere Biertrinker ansprechen

Der Markt für handwerklich gefertigte Lebensmittel sei vorhanden, sagte Tom Pauwels, zuständig für Innovationsmanagement bei der Bitburger-Gruppe. Das zeige beispielsweise das Street Food Festival im Landschaftspark mit seinem enormen Zulauf. Das neue Bier spreche auch jüngere und weibliche Konsumenten an, ist er sicher.

3500 Hektoliter wurden bisher gebraut, die Hälfte davon abgefüllt. Der Verkauf beginnt in diesen Tagen, beliefert werden Handel und Gastronomie zunächst im nördlichen NRW und im Ruhrgebiet.

 
 

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