Duisburger Indieband „Paperstreet Empire“ läuft auf WDR 2

Sie eint die Leidenschaft für Rock’n’Roll und die Liebe zur britischen Musik: Die fünf jungen Musiker von „Paperstreet Empire“ stellen am Freitag im Grammatikoff ihr neues Album „Heat“ vor. Erstmals haben die Indierocker dafür mit einem Plattenlabel zusammengearbeitet.

Sechs Monate haben sich die Duisburger im Tonstudio eingeschlossen und an ihrer vierten Veröffentlichung gefeilt. Ihren Wurzeln sind sie dabei treu geblieben. Sie machen Indierock mit elektronischen Einflüssen. Songs wie die erste Singleauskopplung „Annie“ sind auf jeden Fall tanzbar. Einen Unterschied zu den vorherigen Platten hat Bandleader und Gitarrist Nico Paulerberg dennoch festgestellt: „Der Qualitätssprung ist enorm. Auch das Songwriting ist reifer geworden“, bilanziert der junger Musiker. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass die Gruppe seit kurzer Zeit mit Unterstützung einer Plattenfirma „rockt“. Das baden-württembergische Label „7Music“ hat die Indierocker unter Vertrag genommen. „Die Jungs sprühen vor Energie und Charisma und haben großes Potenzial“, schwärmt Ariane Schröder von 7Music von ihren „Neuzugängen“, deren Single „Annie“ bereits Bestandteil der Playlist von WDR 2 ist.

Mit dem neuen Status sind bei der Band auch die Ansprüche gestiegen. „Die Erwartungen an uns sind jetzt natürlich größer. Für uns ist es aber auch eine Art Qualitätsmerkmal, das die Verhandlungen mit Veranstaltern und Radiosendern erleichtert“, erklärt Paulerberg, der 2010 das erste Mal gemeinsam mit seinen Bandkollegen Christoph Remplewski (Gesang), Ben Münstermann (Lead-Gitarre), Dennis Glettenberg (Bass) und Stefan Mühlenkamp (Schlagzeug) auf der Bühne stand.

Bevor das Album „Heat“ am 13. März im Handel erscheint, rühren die Musiker mit einem Veröffentlichungskonzert im Grammatikoff noch einmal ordentlich die Werbetrommel. Für Paulerberg und Co. ist das Konzert am Freitag etwas ganz Besonderes: „Für uns ist es ein echtes Heimspiel. Vieles ist aber auch neu. So ist der technische Aufwand der Show viel höher als zuvor. Wir sind schon angespannt, freuen uns aber darauf, es knallen zu lassen“, sagt der Bandleader.

 
 

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