Duisburger Delfinarium erwartet Nachwuchs

Muttertier Pepina, hier mit Tochter Dolly, die jetzt im Nürnberger Zoo lebt, ist wieder schwanger – und alle Zoo-Freunde können es miterleben.
Muttertier Pepina, hier mit Tochter Dolly, die jetzt im Nürnberger Zoo lebt, ist wieder schwanger – und alle Zoo-Freunde können es miterleben.
Foto: NRZ
Die 33-jährige Delfindame Pepina im Duisburger Zoo ist wieder schwanger. Erste Ultraschallbilder zeigt der Zoo jetzt auf seiner Homepage.

Duisburg. Im Delfinarium kündigt sich erneuter Nachwuchs an: Tümmler-Dame Pepina ist schwanger. Auf der Homepage des Tierparks www.zoo-duisburg.de lässt sich die Schwangerschaft in den nächsten Monaten nun live verfolgen.

Ein erstes Ultraschallbild auf der Zoo-Seite zeigt schon das Delfinbaby in Pepinas Bauch. Dabei erinnert das Köpfchen eher an einen Vogel mit einem spitzen Schnabel. Junge oder Mädchen? Das weiß Zoo-Tierärztin Dr. Kerstin Ternes noch nicht.

Pepina ist mit 33 Jahren das älteste Weibchen im Zoo und hat dort bereits mehrfach erfolgreich Jungtiere aufgezogen. Zusammen mit Zuchtmännchen Ivo und ihrer Tochter Daisy, ihrem Sohn Diego, der 2011 geboren wurde, und ihrem Enkel Darwin lebt sie in einem „Mehrgenerationenhaushalt“ im Delfinarium.

Keine Risikogeburt

Bei einer routinemäßigen Blutuntersuchung stellten Kerstin Ternes und ihr Team jetzt fest, dass Pepina wieder tragend ist. Jede Woche gibt es nun Ultraschalluntersuchungen, die beim regelmäßigen medizinischen Training vorgenommen werden. Mit einem mobilen Ultraschallgerät können die Tierärzte die Entwicklung des Fötus im Mutterleib verfolgen.

Ein 33 Jahre altes Muttertier? Das ist keine Risikogeburt, unterstreicht die Tierärztin. Pepina ist fit und gesund und nimmt so lange an den Shows und Übungen teil wie sie Lust hat. Der Zoo hat sie jetzt nur von ihrem Sohn Diego getrennt. Der frisst zwar gerne und viel Fisch, aber holte sich bei seiner Mutter immer noch eine „Portion Extra-Sahne“, so Ternes.

Damit ist jetzt Schluss, er wird „abgestillt“. Pepina soll selbst ein paar Pfunde zulegen. Dass sie schwanger ist, wird man allerdings erst im letzten Drittel der einjährigen Tragezeit sehen können – Tümmler müssen schließlich ihre Stromlinienform behalten.

Jede Woche wird es auf der Homepage des Delfinariums nun ein aktuelles Ultraschallbild oder einen kleinen Film geben. „So können wir unseren Besuchern interessante Informationen über die Trächtigkeit des Delfins geben, zeigen, wie das kleine Leben heranwächst, und wie sich das Baby in Größe und Form entwickelt“, freut sich Kerstin Ternes.

 
 

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