Duisburger Currywurst erlangt Fernseh-Ruhm

Marco Peters und seine Frau Andrea Peters in ihrer Würstchenbude „iss doch wurscht“ in Kaßlerfeld.
Marco Peters und seine Frau Andrea Peters in ihrer Würstchenbude „iss doch wurscht“ in Kaßlerfeld.
Foto: Funke Foto Services
"Iss doch Wurscht": Der Imbisswagen von Marco Peters am Kaßlerfelder Kreisel und besagte Grill-Spezialität haben es bereits zu Fernsehruhm gebracht. Kein Wunder, sind doch die Würste vom frisch vom Metzger und die Saucen nach einem Rezept der Sterne-Köchin Sybille Schöneberger.

Duisburg. Der Herr mit Schlips und Anzug speist zur Linken, die beiden Herren im Blaumann nehmen ihr Mittagsmahl zur Rechten – gemeinsam ist den Dreien die georderte Speise: Wurst – oder genauer: Wurscht.

„Iss doch Wurscht“ prangt es in appetitlich flammender Schrift am Imbisswagen auf dem Parkplatz des Fachmarkt-Centers am Kaßlerfelder Kreisel, und besagte Grill-Spezialität hat es bereits zu Fernseh-Ruhm gebracht.

Vor ziemlich genau einem Jahre standen bei einem Privatsender unterschiedliche Imbiss-Konzepte im Wettbewerb, darunter das des jetzt 39-jährigen Marco Peters. Bis ins Halbfinale hat er es geschafft, damals noch mit einem Partner, einen Hauptgewinn hat er aber dennoch gewonnen, nämlich einen Beruf aus Berufung: „Schon in der Sendung war mir nach der ersten Woche klar: Genau das will ich!“

Also kaufte Peters dem Sender den Grillwagen ab und band sich die Schürze um. Eine mutige Entscheidung für den studierten Betriebswirt, der zuvor als Unternehmensberater tätig war – und ab und an als Komparse fürs Fernsehen.

Wurst wird extra vom Metzger hergestellt

Die Wurst (oder Wurscht) an sich hat’s in sich: „Sie wird für uns vom Metzger hergestellt.“ Ohne Geschmacksverstärker oder „anderes unnötiges Zeug“, versichert der Homberger. Die Saucen, die die Wurst erst adeln, seien selbst gemacht, entwickelt in Zusammenarbeit mit Sterne-Köchin Sybille Schöneberger und täglich frisch bereitet. Auch die Pommes frites seien weder tiefgekühlt noch vorfrittiert.

Spezial „Es macht sehr viel Spaß, man hat die unterschiedlichsten Leute da“, fasst Peters die Erfahrungen des ersten Jahres hinter der Currywurst-Theke zusammen. Und die Kunden kommen längst nicht mehr nur zu Speisen. Die Wurst gibt’s im Zehner-Pack auch zum Zuhause-Grillen, Saucen macht Peters auf Vorbestellung: „Das läuft sehr gut.“

Und nun zur Kernfrage: Wie schmeckt denn nun die Wurst, wie mundet die Sauce vom Parkplatz am Kaßlerfelder Kreisel? Klares Testat: Ein Umweg lohnt sich, vor allem für die Chili-Currywurst.

 
 

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