Duisburger CDU-Chef Mahlberg sieht SPD-Komplott zum Sauerland-Sturz

CDU-Parteichef Thomas Mahlberg und OB Adolf Sauerland beim Kreisparteitag der CDU in der Glückauf-Halle. Foto: Ulla Emig
CDU-Parteichef Thomas Mahlberg und OB Adolf Sauerland beim Kreisparteitag der CDU in der Glückauf-Halle. Foto: Ulla Emig
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Der CDU-Kreisvorsitzende Thomas Mahlberg sieht in der finanziellen Unterstützung der Duisburger Abwahlinitiative durch die SPD ein politisches Manöver. Auch den DGB verdächtigt er, mehr als ideelle Unterstützung geleistet zu haben. Nun soll die gesamte Finanzierung der Initiative offengelegt werden.

Duisburg. „Nun ist es also doch endlich rausgekommen“, mit diesen Worten kommentiert der CDU-Kreisvorsitzende Thomas Mahlberg die nun bekanntgewordene immense finanzielle Unterstützung der Abwahlinitiative durch die SPD. Bekanntlich hatte die stellvertretende SPD-Unterbezirksvorsitzende Bärbel Bas in dieser Woche in den lokalen Medien bestätigt, dass die SPD beschlossen habe, der Initiative bis zu 20.000 Euro zur Verfügung zu stellen.

Finanzierung muss jetzt offengelegt werden

Mahlberg sieht darin einen weiteren Beleg, dass es bei der Abstimmung im Februar nicht um das Thema Loveparade geht, sondern vielmehr um die Rückgewinnung des Oberbürgermeisterpostens für die hiesige SPD. Thomas Mahlberg: „Die SPD stellte der Initiative sicherlich nicht selbstlos 20.000 Euro zur Verfügung, um dann einen parteilosen OB-Kandidaten zu küren. Hier geht es einzig und allein darum, einen Oberbürgermeister mit SPD-Parteibuch zu installieren, um endlich wieder ungestört und unkontrolliert in der Stadt schalten und walten zu können. Dies wird durch die exorbitante Unterstützung mehr als deutlich.“

Katastrophe von DuisburgAber auch die übrige Finanzierung muss jetzt offengelegt werden. Geht zum Beispiel auch die Hilfe des DGB – als Einheitsgewerkschaft – über die ideelle Unterstützung hinaus? Thomas Mahlberg fordert daher den Duisburger DGB-Vorsitzenden und SPD-Landtagsabgeordneten Rainer Bischoff dringend auf, sich zu erklären. Mahlberg: „Herr Bischoff, sagen Sie uns und insbesondere Ihren Mitgliedern, wie die Unterstützung des DGB als vermeintliche Einheitsgewerkschaft bzw. die Ihrer Einzelgewerkschaften konkret aussieht, ideell, finanziell, materiell, logistisch, etc.!“