Duisburg

Duisburg: Er tötete seine Frau und warf sie in den Rhein-Herne-Kanal – „Er hat den Entschluss gefasst...“

In Duisburg ist am Montag das Urteil gefallen. Es war Totschlag. (Symbolbild)
In Duisburg ist am Montag das Urteil gefallen. Es war Totschlag. (Symbolbild)
Foto: imago images / biky

Duisburg. Das Urteil ist am Montag in Duisburg gefallen. Ein dreifacher Familienvater (39) aus Oberhausen saß auf der Anklagebank. Vorwurf: Er soll seine Ehefrau ermordet und in den Rhein-Herne-Kanal geworfen haben.

Vor zwei Jahren wurde eine Frauenleiche von einer Kanu-Fahrerin im Wasser gefunden. Die 32-Jährige war verpackt und verschnürt wie ein Paket. Vor dem Schwurgericht in Duisburg gesteht er die Tat. Der Prozess konnte erst zwei Jahre später stattfinden, weil der Angeklagte nach der Tat in den Kosovo floh. Dort wurde er im Januar 2019 verhaftet.

Duisburg: Paar führte eine zerrüttete Ehe

Das war passiert: Am 11. April 2018 schlug und trat der Täter seine Frau. Anschließend erdrosselte er sie mit einem Schal. Danach versenkte er die Leiche im Rhein-Herne-Kanal. Elf Tage später wurde die Getötete gefunden.

Warum der Mann seine Frau ermordete? Wie der Prozess offenbarte, führten die beiden eine zerrüttete Ehe. Insgesamt 17 Jahre waren sie nach islamischen Recht verheiratet. Der Angeklagte war schon früher gewalttätig. Er hatte sogar eine zweite Frau. Das Opfer wohl auch einen Flirt mit einem anderen Mann.

Bevor der 39-Jährige seine Frau ermordete, hatte er mit ihr zusammen noch einen neuen Mietvertrag unterschrieben. Doch dann eskalierte es. Das Opfer wollte sich endgültig trennen. Er rastete aus. „Er hat den Entschluss gefasst, seine Frau zu töten“, hieß es im Urteil. Möglicherweise waren die Worte seiner Frau der Grund, warum der Verurteilte so austickte. >>> hier mehr zum Prozess.

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Duisburg: Acht Jahre Haft

Er verletzte seine Frau so massiv am Kopf, dass die Ärzte die Verletzungen mit denen von schweren Verkehrsunfällen verglichen.

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Wegen Totschlags wurde der Angeklagte in Duisburg zu acht Jahren Haft verurteilt. Zwei ihrer Kinder leben nun in einem Heim in Deutschland. Das dritte Kind, eine Tochter, ist bereits erwachsen. (ldi/dpa)

 
 

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