Duisburg

In Duisburg kannst du jetzt dein Zugticket per Videochat am Ticketautomaten ziehen – so reagieren die Fahrgäste

Zugticket per Videochat-Beratung: bei der DVG in Duisburg ist das bereits möglich.
Zugticket per Videochat-Beratung: bei der DVG in Duisburg ist das bereits möglich.
Foto: DVG

Duisburg. Zugticket ziehen per Videochat - das geht ab sofort in Duisburg.

Die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) stellt dazu fünf multifunktionale Kundenterminals auf. Das funktioniert ganz einfach:

Per Touchscreen können Fahrgäste die „Video-Beratung“ auf dem Bildschirm starten und mit einem Berater direkt kommunizieren.

Zugticket per Videochat: Duisburger Verkehrsgesellschaft deutschlandweiter Vorreiter

Der Service ist der gleiche wie im Kundencenter. Dennoch sieht Pierre Scharping, stellvertretender Leiter Einnahmen- und Kundenmanagement bei der DVG, große Vorteile: „Vor allem, wenn Verkaufsschalter geschlossen sind oder es zu Hauptverkehrszeiten Warteschlangen im Kundencenter gibt, werden unsere Fahrgäste von der neuen Technik profitieren“.

Die Berater kennen sich mit Tickets, Tarifen und Verbindungen aus. Sie sprechen sowohl Deutsch als auch Englisch und steuern die Terminals über eine eigene Software.

Video-Beratung von 6 bis 22 Uhr

So können sie gemeinsam mit dem Fahrgast Verbindungen suchen, Tickets drucken oder Einzahlungen vornehmen.

Die DVG bietet die Video-Beratung täglich, also auch samstags und sonntags, in der Zeit von 6 bis 22 Uhr an.

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An der Haltestelle Rathaus steht schon ein Automat. Am „Meidericher Bahnhof“ und in der „Münchener Straße“ sollen nächste Woche weitere folgen. Mitte August werden dann auch Automaten mit Videochat-Funktion am „König-Heinrich-Platz“ und am „Kesselsberg“ aufgestellt werden, heißt es von der DVG.

Ein Automat kostet über 40.000 Euro. Zum Vergleich: Ein klassischer Fahrkartenautomat liegt etwa bei 25.000 Euro.

Schon jetzt ist die Resonanz der Fahrgäste positiv. Ein richtiges Resümee wolle man erst nach den Sommerferien ziehen, heißt es dazu von der DVG.

 
 

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