Duisburg

Duisburg: Streit in Marxloh eskaliert – und 200 Schaulustige gucken zu

In Duisburg-Marxloh ist am Pollmanneck ein Streit eskaliert - über 200 Schaulustige versammelten sich darum. (Archivbild)
In Duisburg-Marxloh ist am Pollmanneck ein Streit eskaliert - über 200 Schaulustige versammelten sich darum. (Archivbild)
Foto: Jörg Schimmel / Funke Foto Services

Duisburg. Dieser kleine Streit hat in Duisburg-Marxloh am Donnerstagnachmittag für großes Interesse gesorgt.

Das war passiert: Gegen 17.50 Uhr waren auf der Weseler Straße zwei Gruppen aneinander geraten. Zeugen alarmierten die Polizei, die mit mehreren Kräften anrückte. Die Beamten trennten die Gruppen und sorgten dafür, dass die Situation nicht noch weiter eskaliert.

Duisburg: Streit zwischen Gruppen eskaliert – viele Schaulustige

Der Grund für den Streit waren „wechselseitige Beleidigungen religiöser und sexueller Natur.“ So beschreibt die Polizei die Auseinandersetzung zwischen den irakischen und libanesischen Gruppen.

Auch Schwangere bei Prügelei verletzt

Bei der Prügelei wurde ein 43-jähriger Mann und eine 40-jährige Schwangere verletzt. Beide kamen in ärztliche Behandlung.

Die Polizei stellte die Personalien von sieben Beteiligten fest und erstattete Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung - die Ermittlungen laufen. „Während des Einsatzes befanden sich vorübergehend bis zu 200 Schaulustige an der Pollmann-Kreuzung“, schätzt die Polizei.

------------------------------------

Mehr zum Thema:

Top-News des Tages:

-------------------------------------

Kameras sollen in Marxloh für Sicherheit sorgen

Seit Dezember 2016 hängen in Duisburg-Marxloh am Pollmanneck 19 Kameras. Damit sollen Straftaten verhindert oder schneller aufgeklärt werden. Noch vergangenes Jahr hatte die Polizei erklärt, dass die Zahl der Straftaten zurückgegangen sei. Das Einsatzaufkommen hingegen sei gleich geblieben.

Die Befürchtung, dass sich die Kriminalität durch die Videoüberwachung einfach verschiebe, bestätigte sich laut Polizei nicht. Insgesamt sei die Zahl der Delikte im letzten Jahr um 700 auf 2300 gesunken. Ein positives Signal, findet Polizeipräsidentin Elke Bartels (>> hier mehr dazu lesen). (mb)

 
 

EURE FAVORITEN