Duisburg

Duisburg: Stadt greift durch – der Zeitpunkt für dieses Verbot ist kurios

Die Stadt Duisburg führt ein Badeverbot ein. Badegäste können sich jedoch weiterhin an Seen, wie dem Kruppsee in Duisburg-Rheinhausen abkühlen.
Die Stadt Duisburg führt ein Badeverbot ein. Badegäste können sich jedoch weiterhin an Seen, wie dem Kruppsee in Duisburg-Rheinhausen abkühlen.
Foto: FUNKE Foto Services

Duisburg. Während die Temperaturen zum Wochenende hin gerade erst die 20 Grad-Marke überschreiten, geht die Stadt Duisburg bereits auf ein Badeverbot ein.

Die Stadt weist nun in einer aktuellen Mitteilung erneut daraufhin, dass das Baden in allen öffentlich und für jeden zugänglichen Seen und Baggerlöchern verboten ist. Der Zeitpunkt erscheint kurios, wer will denn bei diesen noch nicht gerade hochsommerlichen Temperaturen unbedingt in einen Badesee springen?

Trotz des verwunderlichen Zeitpunktes, gibt es aber gute Gründe für den erneuten Hinweis zur Vorsicht und das frühzeitige Durchgreifen der Behörden in Duisburg.

Hintergrund vom Badeverbot: Stadt Duisburg warnt vor Unfällen

Das Verbot gibt es zwar seit Jahren, doch es kommt immer wieder sogar zu tödlichen Unfällen und so bleiben die Warnhinweise der Behörden aktuell. Laut der Stadt kommt es häufig zu Unfällen, weil beim Baden unbefestigte oder zu steile Uferböschungen einstürzen und die Schwimmer mitgerissen werden. Auch Untiefen und wechselnde Wassertemperaturen bringen für Schwimmer große Risiken mit sich.

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Stadt Duisburg warnt vor Gesundheitsgefahr

Die Stadt Duisburg weist außerdem insbesondere auf die Wasserqualität und nicht ausgeschlossene Gesundheitsgefahren. Schwierig wird es auch dann, wenn Schwimmer den Notdienst rufen wollen und die nötige Infrastruktur nicht da ist, weil die Seen zu weit außerhalb sind.

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Keine Sicherheitsbedenken an drei Badeseen in Duisburg

Deswegen rät die Stadt Duisburg als sichere Alternative zu Besuchen in öffentlichen Freibädern im gesamten Stadtgebiet.

„Ferner sind in Duisburg drei Seen als Badegewässer zugelassen. Dabei handelt es sich um den Kruppsee, Wolfsee und Großenbaumer See“, so Stadtsprecher Sebastian Hiedels.

An den entsprechenden Seen werde die Wasserqualität regelmäßig untersucht. Doch alle anderen Seen seien nicht als Badegewässer zugelassen. (mj)

 
 

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