Duisburg sollte der größte Standort sein

Für die 100.000 Tonnen Streusalzreserve hat das Verkehrsministerium drei Standorte in NRW vorgesehen: Ein ehemaliges Getreidelager in Grevenbroich lagert 30.000 Tonnen, ebenso fasst ein altes Munitionsdepot in Saerbeck. In Duisburg war mit 40.000 Tonnen das größte Lager vorgesehen. Die Hallenmiete und das Salz an allen drei Standorten kosten den Steuerzahler insgesamt rund neun Millionen Euro. Die Reserve sichert die Versorgung bei lang andauernden Extrem-Witterungslagen mit Schnee und Eis. Nach vier Jahren muss die Salzreserve umgeschichtet werden, damit sie nicht verklumpt. Laut Straßen.NRW reichen 100.000 Tonnen, um bis zu 20 Tage durchgehend streuen zu können.