„Duisburg singt“ lädt zum offenen Mitsingen auf der Bahnhofsplatte ein

Am Freitag dirigiert Armin Klaes (vorne Mitte) die kostenlose Veranstaltung "Duisburg singt" auf der Bahnhofsplatte.
Am Freitag dirigiert Armin Klaes (vorne Mitte) die kostenlose Veranstaltung "Duisburg singt" auf der Bahnhofsplatte.
Foto: privat
Am kommenden Freitag findet auf der Duisburger Bahnhofsplatte ein öffentliches Singen statt. Jeder, der möchte, ist eingeladen, bei "Duisburg singt" kostenlos mit Stimme oder Gitarre teilzunehmen. Hochschullehrer Armin Klaes wird die Veranstaltung vor einem Lagerfeuer dirigieren.

Duisburg. Mittsommer ist zwar schon ein paar Tage her, aber am Lagerfeuer singt es sich am 9. August immer noch gut. Nach dem großen Erfolg des Weihnachtsliedersingens im Dezember auf der Bahnhofsplatte gibt es am Freitag von 21 bis 22 Uhr unter dem Motto „Duisburg singt“ ein weiteres offenes Mitsingen bei freiem Eintritt.

Versammelt diesmal gar um ein echtes Lagerfeuer, kann jeder bei allseits bekannten Fahrten- und Gitarrenliedern je nach Laune einstimmen oder als Zuhörer nur die Stimmung genießen bei Mitsing-Hits wie „Lemon Tree“, „Blowing in the Wind“, „Über den Wolken“, „Ich war noch niemals in New York“ oder „Mein kleiner grüner Kaktus“. Es werden wieder Liederhefte verteilt mit Texten und Akkorden. Gitarristen sind eingeladen, ihre Instrumente mitzubringen und die Lieder mit zu begleiten. Wer vorher üben will, findet die Lieder in Facebook unter „Duisburg singt“ und über www.arminklaes.de.

Untergrund mit Stahlplatte von der Feuerwehr

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Sören Link und Uni-Rektor Prof. Dr. Ulrich Rathke organisiert und leitet auch diesmal der Duisburger Dirigent und Hochschullehrer Armin Klaes die Veranstaltung. Beteiligt ist eine studentische Projektgruppe seiner Lehrveranstaltung „Musik- und Kulturmanagement in Theorie und Praxis“. Idee ist, den umgestalteten Platz unkonventionell zu beleben.

Klaes: „Ich danke Citymanager Klaus Tomberg für die umfassende Unterstützung bei der schwierigen Bewältigung aller Hürden.“ Dazu gehörten die Genehmigungen des Landesbetriebes Straßen NRW und des städtischen Ordnungsamtes. Die Feuerwehr stellt einen Untergrund aus Ziegeln und eine 1,80 x 1,80 Meter große Stahlplatte und stellt auch die Brandwache. Die Forstverwaltung spendiert das Holz und die Wirtschaftsbetriebe einen Container für die Reste des Feuers. Das Wegschaufeln der Asche übernehmen die Studierenden und Klaes, der sich aber vor allem um Lieder, Liedhefte und das Singen kümmert.