Duisburg

Duisburger wünschen sich ihr Schwimmbad zurück – so wollen sie das Freibad Töppersee wiederbeleben

Der Sprungturm wurde aus Kostengründen nicht abgerissen.
Der Sprungturm wurde aus Kostengründen nicht abgerissen.
Foto: WAZ Foto Pool / Tanja Pickartz
  • Petition soll Freibad Töppersee zurückbringen
  • Freibad seit über 10 Jahren dicht
  • Initiatorin: Hallenbad einfach keine Alternative

Duisburg. Die Wehmut vieler Duisburger ist groß, wenn es um ihr Freibad Töppersee an der Bergheimer Straße geht.

Nadine Borgmann erinnert sich gerne zurück an die Freibad-Zeiten dort: „Es war einfach für jeden was dabei. Den Sprungturm haben wir damals geliebt. Aus allen Becken hat es die Menschen zum "Gong" Ins Wellenbad gezogen.“

Deshalb setzt sie sich dafür ein, dass das Freibad ein Comeback feiert.

Freibad Töppersee: Duisburger setzen sich für ein Revival ein

Das Freibad hat vor über 10 Jahren dicht gemacht - das Bad war damals finanziell nicht mehr zu halten. Seitdem liegt es brach. Der Sprungturm verfällt, die Reste des Beckens sind total vermost, zuletzt wurde hier der Sand aus dem Sandburg-Weltrekordversuch abgeladen.

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Petition soll an die Stadt gehen

Mit einer Petition will Nadine Borgmann die Stadt dazu bringen, dass das alte Freibad wieder aufgebaut und neu hergerichtet wird. Die Petition läuft noch neun Monate. 3.200 Unterschriften müssen her. Aktuell sind es knapp 500 - es ist also noch eine Menge zu tun.

„Wenn das erreicht ist, kann ich bei der Stadt vorsprechen und unser Anliegen näherbringen. Das wäre ein Anfang“, hofft sie.

„Zu teuer, zu weit weg!“

In einer Facebook-Gruppe haben sich Unterstützer zusammengetan. Das Motto: „Wir wollen das Freibad Töppersee zurück“. Denn heute fehlt es besonders für Rheinhausener an Optionen.

„Das Schwimmbad war ein familienfreundliches Angebot, dass man sich auch mehrmals im Monat leisten konnte, ohne extra dafür zu sparen. So etwas wie das Freibad Töppersee gibt es heute in der Umgebung nirgendwo,“ erklärt die Initiatorin und fügt an: „Die Bäder, die es gibt - die ein angenehmes Angebot haben - sind für viele Familien einfach zu teuer oder viel zu weit weg.“

Hallenbad keine Alternative

Nach der Schließung des Freibades wurde vor sieben Jahren ein neues Hallenbad gebaut. Für die dreifache Mutter ist das aber keine Alternative: „Das Hallenbad bietet einfach nicht die Möglichkeiten.

Es ist immer wieder wochenlang geschlossen wegen Sanierungsarbeiten und Ähnlichem. Selbst wenn man direkt daneben wohnt, lohnt sich eher die Fahrt in ein Spaßbad außerhalb von Duisburg, als in dieses langweilige Hallenbad zu gehen.“

 
 

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