Duisburg: Dringende Bitte aus Blutspendezentrum – „Lage ist ernst“

Warum heißt Duisburgs Stadtteil Marxloh eigentlich Marxloh?

Warum heißt Duisburgs Stadtteil Marxloh eigentlich Marxloh?

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Hilferuf aus Duisburg!

Das Blutspendezentrum in der Innenstadt von Duisburg hat auf Facebook einen eindringlichen Appell veröffentlicht. Seit Wochen kann die Einrichtung auf nur noch sehr wenige Reserven zurückgreifen und bittet um Unterstützung. Jetzt ist die Lage noch angespannter.

Duisburg: Blutspendezentrum fürchtet leere Regale – „Die Lage ist ernst“

Auf Facebook teilte das Blutspendezentrum Duisburg am Montag ein Foto von leeren Plätzen in der Einrichtung.

Das Bild steht für die aktuelle dramatische Situation vor Ort: „Unsere Blutbestände sind nach wie vor sehr sehr knapp und leider wird momentan kaum gespendet. Die Lage ist ernst!“, heißt es dazu.

Besonders die Bestände der Blutgruppen A, B negativ und Null sind kritisch. „Wir benötigen aber Konserven jeder Blutgruppe und sind dankbar für jede Blutspende.“

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Duisburger Blutspendezentrum ist kein Einzelfall

Gerade während der Corona-Pandemie sind sowohl die Blutspenden, als auch die Bereitschaft der Spender massiv zurück gegangen – und das nicht nur in Duisburg. Wie die „Tagesschau“ bereits im September berichtete, gibt es in Teilen Deutschlands gerade einmal Reserven für eineinhalb Tage – deutlich zu wenig.

Das liegt zum einen daran, dass Blutspende-Aktionen bei Unternehmen, an Universitäten oder öffentlichen Plätzen wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden können, so die „Tagesschau“. Auch den Weg zum Blutspende treten nicht mehr so viele Menschen an – sei es, weil sie in Quarantäne sind oder sich generell isolieren und von öffentlichen Einrichtungen fernhalten.

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Immerhin, auf den Appell in Duisburg reagierten ein paar Facebook-Nutzer, die dem Blutspendezentrum bald einen Besuch abstatten wollen. (kv)