Duisburg

„Soll ich mein Auto in Zukunft auf dem Hausdach parken?“ – Ärger um Radwege in Duisburg

Wer in Duisburg-Wedau auf dem eingezeichneten Radweg parkt, riskiert ein Knöllchen.
Wer in Duisburg-Wedau auf dem eingezeichneten Radweg parkt, riskiert ein Knöllchen.
Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services
  • Radwegmarkierungen sorgen für Ärger
  • Duisburger fürchten um Parkplätze
  • Bußgeld von 30 Euro fällig für Falschparker

Duisburg. Eine Radwegmarkierung sorgt in Duisburg-Wedau für ordentlich Ärger, denn dadurch fallen einige Parkplätze weg. Doch eigentlich soll die Markierung dafür sorgen, dass Autofahrer sofort wissen: Ein Rad könnte entgegen kommen.

Radfahrer dürfen entgegen der Fahrtrichtung fahren

Seit 2015 können Radfahrer Einbahnstraßen auch entgegen der Fahrtrichtung befahren, berichtet die WAZ. Damit den einfahrenden Autofahrern aber bewusst wird, dass ihnen ein Rad entgegen kommen könnte, wurden auf vielen Straßen nun Radwege am Boden markiert.

Das Ärgerliche daran: Wer auf dem Radweg parkt, kassiert ein Strafgeld von 30 Euro.

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„Soll ich mein Auto in Zukunft auf dem Hausdach parken?“

Demnach sollen sich viele Anwohner beschweren, denn nun fielen einige Parkplätze weg. Auch Wolfgang Gebhard vom Bürgerverein sagte gegenüber der WAZ: „Soll ich mein Auto in Zukunft auf dem Hausdach parken?“

Anders sähen das allerdings die Planer. Laut Jörg Esser, Sprecher der Stadt, sei dem politischen Beschluss eine Verkehrsuntersuchung vorausgegangen. Im Umkreis der betroffenen Straßen befänden sich genügend Parkalternativen, dass kein Parkdruck entstünde.

Parkverbot gilt nicht überall

Außerdem gelte das Parkverbot auch nur dort, wo ein Weg eingezeichnet wurde, nicht auf der gesamten Länge der Straße.

Hier findest du den gesamten WAZ-Artikel.

 
 

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