Duisburg

Duisburg: Mann attackiert Busfahrgäste – im Streifenwagen wird er selbst zum Opfer

Die Polizei musste einen Busrandalierer in den Griff kriegen.
Die Polizei musste einen Busrandalierer in den Griff kriegen.
Foto: Ralph Peters / imago/Ralph Peters

Duisburg. Zuerst griff er unvermittelt Fahrgäste an, dann ging es ihm plötzlich selbst schlecht.

Ein 29-jähriger Mann griff am Montagabend (20.25 Uhr) in einem Bus an der Haltestelle „Nombericher Straße“ einen Fahrgast an. Warum ist bislang völlig unklar. Der 27-Jährige konnte sich mit einem defekten Elektroschocker wehren und vertrieb den Angreifer so in den vorderen Teil des Busses.

Mann beschädigt Türen des Busses

Dort randalierte der Mann weiter und beschädigte die Türen des Busses. Erst als die Polizei eintraf, konnte er unter Kontrolle gebracht werden. Im Streifenwagen jedoch, wurde der 29-Jährige Opfer eines Krampfanfalls. Ein Notarzt musste ihn ins Krankenhaus bringen.

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Als es ihm wieder besser ging, beleidigte er andere Patienten und nahm mit seinem Handy vertrauliche Gespräche der Ärzte auf. Polizisten brachten den Randalierer von der Klinik aus direkt ins Gewahrsam. Er muss sich jetzt mit Anzeigen wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung und der Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes auseinandersetzen.

Auch gegen das Opfer des Angreifers ermittelt die Polizei nun. Sein Elektroschocker ist eine verbotene Waffe. (göt)

 
 

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