Duisburg

Duisburg: Pegida marschiert wieder – doch ein Detail sorgt für Verwirrung

Pegida will in Duisburg demonstrieren. Zuletzt war der Zulauf gering.
Pegida will in Duisburg demonstrieren. Zuletzt war der Zulauf gering.
Foto: Funke Photo Service

Duisburg. Pegida will nach längerer Abwesenheit wieder in Duisburg demonstrieren. „Ein Fanal in Duisburg“, kündigt Pegida NRW mit martialischen Worten die Veranstaltung an. „Entzündet die Leuchtfeuer“, heißt es weiter.

Am 17. November zwischen 14 und 18 Uhr will Pegida durch die Stadt ziehen. Eine entsprechende Demo ist angemeldet. Die Gruppierung „Duisburg stellt sich quer“ hat bereits eine Gegendemonstration angemeldet.

Duisburg: Pegida kündigt Demo an - Gegendemo angemeldet

Details über die Strecke stehen aktuell noch nicht fest, heißt es von der Polizei Duisburg. Zunächst stünden sogenannte Kooperationsgespräche an.

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Die islamfeindliche Bewegung spricht dabei von einer „Demo gegen Terror und Gewalt“. Unterstützung soll dabei laut Pegidas Facebook-Seite von rechten Bürgerwehren kommen, darunter der Bruderschaft Herne oder den Altenessener Jungs.

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Die Gruppe steht etwa den Steeler Jungs nahe, spazierte nach deren Vorbild regelmäßig durch ihren Stadtteil. Auf Facebook beschwerte sich jedoch ein offenkundiges Mitglied der Altenessener Jungs, dass sie unabgesprochen als Unterstützer genannt würden. Der Kommentar wurde inzwischen gelöscht.

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Ex-AfD-Rechtsaußen und HoGeSa-Gründer als Redner

Unbestritten ist dagegen die Unterstützung von Dominik Horst Roeseler, Stadtrat in Mönchengladbach, der bei der Gründung von „Hooligans gegen Salafisten“ mitbeteiligt war und inzwischen Kopf der rechten Gruppe „Mönchengladbach steht auf“ ist. Auch André Poggenburg, ehemaliger Rechtsaußen in der AfD, soll als Redner bei der Demo in Duisburg auftreten.

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In den Jahren 2015 und 2016 demonstrierte Pegida regelmäßig in Duisburg. Seither nahm die Zahl der Teilnehmer stetig ab. (ms)

 
 

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