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Duisburg: Erster Zug seit Corona-Krise fährt aus Wuhan ausgerechnet ins Ruhrgebiet – DIESE wichtigen Güter hat er geladen!

Coronavirus im Ruhrgebiet

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Duisburg. In Wuhan nahm die Corona-Pandemie mutmaßlich seinen Ursprung. Allmählich normalisiert sich die Lage in der chinesischen Millionen-Metropole. Bis zum 8. April ist die Ausreise aus der Provinz Hubei noch verboten.

Doch nach übereinstimmenden Medienberichten hat ein erster Güterzug Wuhan bereits verlassen. Sein Ziel: Duisburg.

Duisburg: Erster Güterzug aus Wuhan unterwegs nach NRW

Es ist der erste Güterzug seit zwei Monaten, der die Stadt verlässt. Der Zug bringt Güter der medizinischen Versorgung, aber auch Autoteile und Elektroartikel nach Duisburg. Hier wird er in zwei Wochen erwartet.

Die Güter sollen unter anderem bei Pandemiekontroll- und Bauprojekten in Deutschland, Frankreich, Ungarn, der Tschechischen Republik und Polen helfen. Von der Warenlogistik geht nach Ansicht der Experten nach heutigem Wissensstand keine Gefährdung aus, so Duisport.

In den nächsten Wochen sollen zwei bis drei Züge aus Wuhan über die neue chinesische Seidenstraße nach Europa geschickt werden.

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40 Züge von China nach Duisburg

Auch in der Corona-Krise verkehren rund 40 Züge pro Woche zwischen Duisburg, das eines der Endpunkte der neuen Seidenstraße in Europa ist, und China. „Während wir alles unternehmen, um die Verbreitung der Pandemie zu verhindern, müssen wir uns für die Erholung vorbereiten", nannte NRW-Finanzminister Andreas Pinkwart im Interview mit „Bloomberg“ den Duisburger Hafen als wichtiges Beispiel in der Krise.

In Wuhan kehrt langsam Normalität ein

In Wuhan kehrt nach zwei Monaten im Ausnahmezustand allmählich wieder Alltag ein: Die Isolation der Millionenmetropole, die als Ausgangspunkt der Coronavirus-Pandemie gilt, ist am Samstag beendet worden. Die Einreise in die Hauptstadt der Provinz Hubei ist nun wieder erlaubt, das Ausreiseverbot gilt aber noch bis zum 8. April. (ms mit dpa)

 
 

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