Duisburg

Duisburg: Mutter-Mörder mit erstaunlichem Geständnis: „Ich wollte helfen“

DerAngeklagte Thomas F. (48) vor Gericht in Duisburg: Er soll seine eigene Mutter getötet haben.
DerAngeklagte Thomas F. (48) vor Gericht in Duisburg: Er soll seine eigene Mutter getötet haben.
Foto: Roland Weihrauch/dpa

Duisburg. Der Prozess um den mutmaßlichen Mutter-Mörder aus Duisburg geht weiter. Am 2. Januar 2019 soll der 48-jährige Thomas F. seine schlafende Mutter (74†) umgebracht haben – aus einem heimtückischen Grund.

Vor dem Landesgericht Duisburg hieß es, er wollte an das Geld seiner 74-jährigen Mutter rankommen. Thomas F. ist nämlich der Begünstigter der Lebensversicherung der Verstorbenen.

Duisburg: Mutter-Mörder gesteht die Tat

Nun behauptet aber der Angeklagte vor Gericht, er habe seine Mutter aus Mitleid umgebracht, darüber berichtet die Bild. Vor Gericht gesteht er zwar seine Tat, gibt jedoch andere Gründe dafür an.

+++Mord-Prozess in Duisburg: Mann (48) erstickt eigene Mutter qualvoll – aus diesem niederträchtigen Grund+++

------------------------------------

• Mehr Themen:

Aldi Süd stellt den „perfekten Sommer-Style“ vor – und die Kunden kennen kein Halten mehr

Essen: Autofahrer brettert durch massive Wand – Anwohner berichten Erschreckendes

• Top-News des Tages:

Duisburg-Marxloh: Kleinkind fällt aus Fenster und stirbt

Gelsenkirchen in Sorge: Rauch über der Veltins-Arena

-------------------------------------

Mutter des Angeklagten habe ihn um ihren Tod gebeten

Im Januar 2018 zog Thomas F. in die Wohnung seiner Mutter, nachdem seine eigene zwangsgeräumt wurde. Seitdem wurden die Geldprobleme der beiden nur schlimmer.

So behauptet Thomas F., seine Mutter habe ihn darum gebeten, sie umzubringen. Folgendes soll er vor Gericht gesagt haben, berichtet die Bild: „Sie sagte: 'Wir schaffen das nicht mehr. Ich habe keine Kraft mehr und will am liebsten einschlafen und nicht mehr aufwachen. Kannst du mir helfen?'“

Mutter-Mörder wollte seiner Mutter „helfen“

Die Verstorbene war pflegebedürftig. Ihr Sohn musste sich um sie kümmern. Die Geldprobleme wurden mit der Zeit nur heftiger.

So wollte Thomas F. seiner Mutter „helfen“, indem er ihren Wunsch nach einem „friedlichen Einschlafen“ erfüllt. „Ich wollte helfen, dass sie keine Schmerzen mehr hat“, sagt der 48-Jährige.

+++Frau tot in Duisburger Wohnung gefunden – Sohn: „Ich habe sie vor einer Woche erstickt!“+++

Die Staatsanwaltschaft will der Geschichte nicht so recht glauben. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es sich dabei nur um eine Schutzbehauptung handelt. (ses)

 
 

EURE FAVORITEN