Duisburg

Duisburg: Junge Muslimas wollten in Trampolinpark – dort mussten sie sich DAS anhören

Der Trampolinpark „Superfly“ wollte drei muslimische Schülerinnen nicht mit dem Kopftuch springen lassen. (Symbolbild)
Der Trampolinpark „Superfly“ wollte drei muslimische Schülerinnen nicht mit dem Kopftuch springen lassen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Michael Eichhammer

Duisburg. In den Herbstferien wollten drei muslimische Schülerinnen den Trampolinpark „Superfly“ in Duisburg besuchen. Doch daraus wurde nichts. Die Mitarbeiter gewährten ihnen keinen Eintritt - wegen ihres Kopftuchs.

Die drei Mädchen - Aleyna, Ayse (beide 17) und Dilara (15) - fühlen sich diskriminiert. „Ich habe mich so ausgeschlossen gefühlt“, berichtet Ayse der WAZ. Obwohl eine junge Mitarbeiterin ihnen mehrfach versichert haben soll, dass es keine Diskriminierung sei.

Duisburg: Junge Muslimas wollen Trampolinpark besuchen - doch sie kommen nicht rein

Der Deal, der ihnen angeboten wurde: Kopftuch ablegen und dann dürften auch sie in der Trampolinhalle in Duisburg herumspringen. Das kam für die drei Mädchen aber nicht infrage.

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Doch warum hat „Superfly“ die Teenager nicht auf die Turngeräte gelassen? Die Veranstalter wiesen laut Zeitung auf die Sicherheitsbestimmungen hin. In den Benutzungsregeln stehe ausdrücklich, dass „das Tragen von Kopfbedeckungen jeglicher Art verboten ist“ - ganz egal, ob Style-Gründe oder die Religion im Vordergrund stünden.

Diese Regel, die in Trampolinanlagen von „Superfly“ in ganz Deutschland gilt, richte sich nach den Regeln des Deutschen Turnerbunds, der die Feststellung eines Sachverständigen vom internationalen Gymnastikverbands in Lausanne übernommen hat. Das erklärt Superfly-Sicherheitsingenieur Mirko Waldmann der WAZ.

Andere Trampolinhalle soll Springen mit Kopftuch erlaubt haben

Doch die Mädchen finden die Begründung lächerlich, sind die Oberhausenerinnen doch schon bei „Tiger Jump“ in ihrer Heimatstadt durch die Halle gesprungen. Dort sollen sie kurzerhand eine Sturmhaube über ihr Kopftuch gezogen haben.

Wie die Diskussion ausging, erfährst du in der WAZ.

 
 

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