Duisburg

Duisburg: Stadt geht gegen wilde Müllkippen vor – HIER ist es besonders dramatisch!

Duisburg: Eine wilde Müllkippe in Marxloh.
Duisburg: Eine wilde Müllkippe in Marxloh.
Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto

Duisburg. Seit mehr als drei Jahren kämpft Duisburg gegen illegale Müllkippen und andere Ordnungswidrigkeiten!

Jetzt hat die Stadt ihre Bilanz zum vergangenen Jahr vorgestellt.

Duisburg: Stadt beseitigt über 720 wilden Müllkippen

Die meisten wilden Müllkippen wurden im Februar 2019 in Hochfeld und dem Dellviertel gezählt: Über 100 Fälle verbuchten die Ordnungshüter hier. Damit gab es dort fast doppelt so viele wilde Müllkippen, wie der Jahresdurchschnitt der untersuchten Ortsteile in Duisburg ist.

In Rheinhausen zählten die Ordnungshüter beispielsweise bloß 20 wilde Müllkippen. Insgesamt gab es 2019 knapp 720 wilde Müllkippen. In diesem Zusammenhang wurden 310 Ordnungswidrigkeiten eingeleitet.

Auch kleinere Verstöße wie das Wegwerfen von Zigaretten und Kaugummis wurde mit 280 Verwarngeldern geahndet.

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Über 280 Schrottautos sichergestellt

Nicht nur gegen Müll, auch im Verkehr griffen die Ordnungshüter durch. Über 280 Schrottautos wurden sichergestellt. Dabei handelt es sich um Fahrzeuge, die nicht mehr angemeldet sind. Sie erhielten zunächst einen orangefarbenen Aufkleber und müssen in einem Monat entfernt werden. Sollte der Pkw danach immer noch dort stehen, wird er abgeschleppt.

Sogenannte Gefahrenfahrzeuge, die etwa kaputte Scheiben haben oder Öl verlieren, müssen sofort aus dem Straßenverkehr entfernt werden und wurden zum Teil gleich abgeschleppt. Insgesamt wurden 20 Abschleppmaßnahmen veranlasst.

Auch gegen verbotenes Halten, Parken und schnelles Fahren zeigte die Stadt Härte. 16.214 kostenpflichtige Verwarnungen und Ordnungswidrigkeitenanzeigen waren das Resultat.

OB Link: „Richtiges Signal“

Die Null-Toleranz-Kampagne wird einmal im Monat durchgeführt. Schwerpunkte waren dabei in Marxloh/Bruckhausen und Hochfeld/Dellviertel. Hier schauten Ordnungsamt gemeinsam mit Polizei und den Wirtschaftsbetrieben 2019 gleich dreimal vorbei.

„Die Jahresbilanz zeigt deutlich, dass die Null-Toleranz-Aktionen das richtige Signal an all diejenigen sind, die sich nicht an die Spielregeln halten. Die Duisburgerinnen und Duisburger können sich darauf verlassen, dass wir auch in 2020 mit großer Präsenz in den Ortsteilen vertreten sein werden“, sagt Oberbürgermeister Sören Link. (ms/nk)

 
 

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