Duisburg

Duisburg: Nach Eskalation bei Abi-Streichen – jetzt mischen die Eltern mit

Duisburg: Nach Eskalation im letzten Jahr – Abi-Streiche werden nun von Eltern überwacht. (Symbolbild)
Duisburg: Nach Eskalation im letzten Jahr – Abi-Streiche werden nun von Eltern überwacht. (Symbolbild)
Foto: dpa

Duisburg. Im letzten Jahr sind die Abi-Streiche in Duisburg am Mercator-Gymnasium eskaliert. Vermummte zogen randalierend durch die Stadt, die Polizei musste hinterher sogar Anzeigen wegen Körperverletzung schreiben.

Dieses Jahr soll alles anders werden in Duisburg, aber auch in Köln, wo es im vergangenen Jahr ebenfalls zu Ausschreitungen gekommen ist.

Duisburg: Rektor und Schüler des Mercator-Gymnasiums schließen einen Vertrag

Deswegen haben der Rektor des Mercator-Gymnasiums und Schüler der Abi-Vertretung einen Vertrag geschlossen, der beide Seiten absichern soll. Das berichtet die Rheinische Post.

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Darin sollen zahlreiche Regeln festgehalten worden sein. Unter anderem auch, dass die Eltern der Schüler beim Abi-Streich anwesend sein sollen, um „auf ihre Kinder einzuwirken“.

Die Schüler wollen die Geschehnisse des letzten Jahres vergessen machen und haben sich deswegen auf den Vertrag eingelassen.

In Köln gibt es ebenfalls Regeln für den Ablauf der Abi-Streiche

Auch in Köln gibt es mittlerweile Regeln für den Abi-Streich: Dort haben die Gymnasien ein Abkommen getroffen, und rufen darin zum friedlichen Umgang miteinander auf. Außerdem wird die Polizei Streife an den Gymnasien fahren, um Ausschreitungen wie im Jahr 2016 zu vermeiden.

Im vergangenen Jahr hatte es in Duisburg keine offizielle Zeugnisvergabe gegeben. Ebenso blieb die gesamte Lehrerschaft vom Abiball fern. Das wolle man dieses Jahr verhindern, heißt es von Seiten des Gymnasiums. Und auch die Schüler wollen, dass dieses Jahr alles seinen geregelten Weg geht.

 
 

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