Duisburg

Duisburg: Polizei nimmt mutmaßliche Prostituierte fest – sie ist erst 16 Jahre alt

Am Zoo-Parkplatz in Duisburg gab es in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine erfolgreiche Razzia gegen Prostitution und Zuhälterei gegeben.
Am Zoo-Parkplatz in Duisburg gab es in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine erfolgreiche Razzia gegen Prostitution und Zuhälterei gegeben.
Foto: Stefan Arend / FUNKE Foto Services

Duisburg. Nach zahlreichen Hinweisen von Anwohnern führte die Polizei Duisburg am Wochenende gemeinsam mit den Ordnungs- und Ausländerämtern der Städte Duisburg und Mülheim an der Ruhr eine großangelegte Razzia auf dem Parkplatz Monning an der Mülheimer Straße in Duisburg durch.

Die Anwohner hatten sich bereits des Öfteren über die Zustände auf dem Parkplatz am Zoo beschwert. Demnach bestand der Verdacht auf die Prostitution Minderjähriger, Zuhälterei, Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und illegalen Aufenthalt.

Duisburg: Razzia auf Zooparkplatz

Im Rahmen der Razzia in der Nacht von Samstag auf Sonntag kontrollierten die Einsatzkräfte insgesamt 56 Personen auf dem Parkplatz und im Umfeld.

Unter den 56 Kontrollierten waren 27 Frauen. Eine darunter war geraden einmal 16 Jahre alt. Auch bei ihr bestand der Verdacht, dass sie sich prostituierte. Sie wurde am Sonntag in eine Jugendschutzstelle gebracht.

Ein zu kontrollierender Mann leistete erheblichen Widerstand

Ein Mann, der direkt zu Beginn der Razzia überprüft wurde, leistete starken Widerstand gegen die Beamten und verletzte einen Polizisten am linken Daumen. Er konnte jedoch im Einsatz verbleiben.

Im Verlauf der Razzia wurde bei einem anderen Mann ein verbotenes Springmesser gefunden.

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Zur Fahndung ausgeschriebener Mann konnte festgenommen werden

Insgesamt schrieben die Beamten acht Strafanzeigen. Darunter waren unter anderem die Förderung der Prostitution Minderjähriger, Verstöße gegen das Bestäubungsmittelgesetz, ein Verstoß gegen das Waffengesetz und der Verdacht der Zuhälterei.

Ein 26-Jähriger, der bereits zur Fahndung ausgeschrieben war, wurde festgenommen. Eine Frau (23) erwischten die Beamten gleich zweimal.

Ein Frau ging den Beamten zweimal ins Netz

Nachdem sie nach der ersten Kontrolle überprüft und entlassen wurde, trafen die Beamten sie wenig später auf der Mülheimer Straße in einem Mercedes gemeinsam mit einem 43-Jährigem und seinem 41 Jahre alten Beifahrer an.

Der Beifahrer hatte 2150 Euro in bar sowie zwei Blister blaue Pillen dabei. Da er nicht angeben konnte woher das Geld stammte, stellten die Beamten den Betrag sicher.

Einsatzleiter zufrieden mit der Razzia

Auch die Pillen nahmen sie an sich und schrieben eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz.

Der Einsatzleiter war dankbar für die Hinweise der Anwohner und zufrieden mit dem Ergebnis der Razzia: „Diese Hinweise nehmen wir ernst. Wir haben auch hier gezeigt, dass wir uns für die öffentliche Ordnung einsetzen.“ (db)

 
 

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