Duisburg: Mordfall nach 29 Jahren wohl aufgeklärt – Täter geht Behörden HIER ins Netz

Duisburg: Nach 29 Jahren wurde ein Tatverdächtiger in einem ungeklärten Mordfall festgenommen. (Symbolfoto)
Duisburg: Nach 29 Jahren wurde ein Tatverdächtiger in einem ungeklärten Mordfall festgenommen. (Symbolfoto)
Foto: imago stock&people gmbh

Überraschende Wende in einem langjährigen Mordfall in Duisburg! Am Wochenende hat die Polizei einen 59-Jährigen festgenommen, der im Verdacht steht, vor 29 Jahren einen Mann in Duisburg getötet zu haben.

Duisburg: Tatverdächtiger ausgerechnet HIER festgenommen

Er soll 1991 einen Mann in Duisburg umgebracht haben – und wurde jetzt am Flughafen Frankfurt geschnappt.

Der 59-Jährige aus Montenegro wurde am Wochenende von der Bundespolizei festgenommen, als er aus der albanischen Hauptstadt Tirana ankam.

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Das ist Duisburg:

  • fünftgrößte Stadt in NRW
  • hat rund 498.686 Einwohner (Stand: Dezember 2019)
  • besteht aus sieben Stadtbezirken
  • Duisburger Hafen gilt als größter Binnenhafen der Welt
  • fast ein Drittel des in Deutschland erzeugten Roheisens stammen aus den acht Duisburger Hochöfen
  • Sehenswürdigkeiten unter anderen: Landschaftspark Duisburg-Nord, Tiger & Turtle – Magic Mountain, Sechs-Seen-Platte
  • Oberbürgermeister ist Sören Link (SPD)

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Er steht unter Mordverdacht, soll im Mai 1991 einen Franzosen erschlagen haben, um mit dessen Bankkarte 8000 DM abzuheben, so die Bundespolizei. Wie genau die Beamten den Tatverdächtigen am Flughafen Frankfurt identifizierten, ist nicht bekannt.

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Duisburg: Staatsanwaltschaft prüft Festnahme

Laut Duisburger Polizei will die Staatsanwaltschaft jetzt prüfen, ob es sich bei dem 59-Jährigen wirklich um den gesuchten Tatverdächtigen handelt.

Nach dem Mord an dem 39-Jährigen war der mutmaßliche Täter beim Geldabheben von einer automatischen Kamera aufgenommen. Mit diesem Fotos wurde nach ihm gefahndet.

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Damals hatten die Ermittler in der Wohnung des in Duisburg lebenden Franzosen zwei Kaffeetassen auf dem Tisch gesehen, als die Leiche gefunden wurde. Deshalb ging die Kriminalpolizei davon aus, dass das Opfer seinen Mörder gekannt habe. (kv, dpa)

 
 

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