Duisburg

Duisburg: Mehrere Männer gehen auf Polizisten und Feuerwehrmann los - obwohl die Retter nur helfen wollten

Die Tatverdächtigen wurden von der Polizei festgenommen.
Die Tatverdächtigen wurden von der Polizei festgenommen.
Foto: imago/Eibner

Duisburg. In Duisburg wurden am Samstag und in der Nacht zu Montag insgesamt fünf Polizisten und ein Feuerwehrmann teils so schwer verletzt, dass sie stationär im Krankenhaus verbleiben mussten.

Männer schlagen mit Fäusten ins Gesicht

Im ersten Fall rief am Samstagabend der Rettungsdienst gegen 22 Uhr die Polizei zur Straße An der Abtei in Alt-Hamborn. Sie wollten eine Frau zur Behandlung (45) in die Klinik bringen - ihre Söhne (20 und 28) und dessen Freund (28) versuchten dies jedoch zu verhindern.

Als die Polizisten eintrafen, schlugen die drei Männer den beiden Polizisten (20 und 28) und der Polizistin (28) sofort mit den Fäusten ins Gesicht. Auch ein Feuerwehrmann bekam Schläge ab.

Feuerwehrmann wurde ins Krankenhaus gebracht

Die Polizisten erlitten Schädelprellungen sowie Hämatone. Trotzdem konnten sie weiterarbeiten. Der Feuerwehrmann wurde mit einer Armverletzung stationär im Krankenhaus aufgenommen.

Dank der Unterstützung anderer Kollegen konnten die Beamten die drei Schläger festnehmen und sie in Polizeigewahrsam bringen. Sie müssen sich nun mit einer Strafanzeige wegen Widerstands auseinandersetzten.

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Gesuchter schlug und trat nach Polizistinnen

Ein anderer Vorfall ereignete sich um 2 Uhr in der Nacht zu Montag. Eine Polizeistreife schellte mit einem Haftbefehl bei einem gesuchten Mann (28) in Hochemmerich. Doch der Duisburger weigerte, sich seine Haftstrafe anzutreten, schlug und trat daraufhin nach den Polizistinnen (beide 25).

Nachdem die beiden Beamtinnen den Mann mit Handschellen fixieren konnten, brachten sie ihn ins Gewahrsam. Auch ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte. Die beiden Polizistinnen wurde leicht verletzt, konnten jedoch im Dienst bleiben.

(jgi)

 
 

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