Duisburg

Duisburg: Mann sitzt in Straßenbahn – als er eine Frau mit Kinderwagen sieht, traut er seinen Augen nicht

Duisburg: Seit vielen Jahren bietet sich Straßenbahn-Passagieren ein kurioser Anblick.
Duisburg: Seit vielen Jahren bietet sich Straßenbahn-Passagieren ein kurioser Anblick.
Foto: Tanja Pickartz/ FUNKE Foto Services

Duisburg. Das ist „Gans“ schön skurril...

Ingrid D. ist in Duisburg und im gesamten Ruhrgebiet bekannt wie ein bunter Hund. Dies gilt auch für ihre Gans - beziehungsweise Gänse. Denn einige der Vögel sind nach dem Tod durch ein neues Feder-Tier ersetzt worden.

Ingrid D. fährt seit mehreren Jahren ihr Haustier in einem Kinderwagen in der Straßenbahn spazieren. Dabei wird sie stets beobachtet und sorgt für einige Lacher.

Duisburg: Mann traut in der Straßenbahn seinen Augen kaum

So auch am vergangenen Dienstag. Christian, der ebenfalls in der Linie 901 in Duisburg mit seinem Hund unterwegs war, glaubt seinen Augen kaum bei dem Anblick. Schnell kommt der 41 Jahre alte Duisburger mit Ingrid D. ins Gespräch.

„Seit über 20 Jahren hat sie bereits eine Gans“, erklärt Christian gegenüber DER WESTEN sein kurioses Treffen. Normalerweise hat die Tierfreundin aus Duisburg noch einen Hund dabei. Doch der sei vor Kurzem verstorben, erzählt sie.

Neben der Gans und dem Hund gehörten zwischenzeitlich auch eine Moschusente und ein Yorkshire Terrier zum tierischen Quartett. Früher soll auch eine Ziege ein treuer Begleiter gewesen sein.

Beinahe jeder in Duisburg und Mülheim kennt die „Gänsefrau“

Bei Facebook mutiert das ungewöhnliche Gespann mittlerweile zum Internethit. Und zwar immer wieder dann, wenn ein Gast die Frau mit ihrem Kinderwagen erspäht, postet er ein Bild.

Duisburger als auch Mülheimer sind sichtlich stolz auf die ihre „Gänsefrau“, wie sie liebevoll genannt wird.

Die User reagieren geradezu nostalgisch. Einige erzählen, dass die Frau seit knapp zwanzig Jahren ihre Runden in Duisburg, Mülheim und Breitscheid dreht. Häufig sei sie auch in der Buslinie 131 in Richtung Breitscheid zu sehen.

Die allgemeine Meinung: Ingrid D. ist ein liebenswürdiger, tierlieber und zuvorkommender Mensch. Wer will, darf ihre Gans Frieda streicheln, vor einem Gespräch sträubt sie sich nie.

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Gans Frieda wurde deutschlandweit berühmt

Und nicht nur im Stadtgebiet ist sie fast schon ein Promi. Ein Fernsehbeitrag im ZDF von vor 20 Jahren beweist, dass Ingrid D. schon länger im Ruhrgebiet unterwegs ist.

Ihr damaliges Problem: Gans Frieda hatte sich auf dem harten Asphalt die Füße wund gelaufen. Ein Schuhmacher aus Beeck fertige deshalb kleine, passgenaue Lederschuhe für den Vogel an.

Was wohl auch klar sein dürfte: Frieda die Erste lebt schon lange nicht mehr. Die wievielte Gans mittlerweile den Kinderwagen hütet, bleibt ungewiss.

Duisburgerin Ingrid D. bleibt ein kleines Mysterium

Ingrid D. selbst scheint sich ebenfalls in Duisburg niedergelassen zu haben. Social-Media-Nutzer berichten, dass sie einen kleinen Bauernhof betreibt. Und dort offenbar noch weitere Tiere hat. So soll sie nebenbei Pferde ausreiten auf einem Hof im Norden Ratingens.

Und eines ist definitiv klar: Ihre Liebe zu Tieren scheint ungebrochen.

 
 

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