Duisburg: Kinderwagen fängt Feuer an Silvester – Ausnahmezustand bei der Feuerwehr

Duisburg: Kinderwagen fängt Feuer an Silvester. (Symbolbild)
Duisburg: Kinderwagen fängt Feuer an Silvester. (Symbolbild)
Foto: Montage: Der Westen Foto: imago images / Jannis Große / biky

Die Feuerwehr Duisburg war an Silvester gut vorbereitet auf den Ausnahmezustand. Allein die Freiwillige Feuerwehr war mit mehr als 100 Kräften einsatzbereit. Vom Brand eines Kinderwagens bis hin zur Massenkarambolage auf der A3.

Rettungsdienst und Feuerwehr waren in der Nacht besonders gefordert.

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Duisburg: Einsätze in der Silvesternacht

In Duisburg gab es in der Silvesternacht insgesamt 326 Einsätze, davon wurde allein 204 Mal der Rettungsdienst angefordert. Die Berufsfeuerwehr, mit seinen 121 Kräften, wurde noch zusätzlich von der Freiwilligen Feuerwehr und ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen unterstützt.

An Silvester tritt meist der Ausnahmezustand ein, viele Einsätze werden erwartet. Und was genau passiert, kann keiner vorhersagen. Um 3.10 Uhr wurde die Feuerwehr über einem dramatischen Unfall alarmiert.

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Auf der A3 gab es eine Massenkarambolage. Starker Nebel sorgte für schlechte Sicht und dafür, dass 18 Autos ineinander rasten. Vier Menschen verletzten sich, darunter einer schwer. Die Autobahn wurde zeitweise auf beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch die Feuerwehr Mülheim.

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Brennender Kinderwagen

Um 4.30 Uhr dann ein weiterer Einsatz. Ein Kinderwagen brannte in einem Treppenhaus. Zum Glück blieben die Hausbewohner unverletzt. Sie konnten sich während der Löscharbeiten in einem Bus der DVG Duisburger Verkehrsgesellschaft aufhalten.

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Die Bilanz der Silvesternacht: 204 rettungsdienstliche Einsätze, 42 Krankentransporte, 54 Brandeinsätze, 2 kleinere Gefahrguteinsätze, 7 technische Hilfeleistungen und 7 Einsätze sonstiger Art, berichtet die Feuerwehr Duisburg. (mia)

 
 

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