Duisburg

Parcours-Lehrer zwang Jungen (12) mehrfach zum Oralverkehr – Schuldeingeständnis wirkt sich strafmildernd aus

Das Gericht verurteilte den Kinderschänder zu drei Jahren und sechs Monaten.
Das Gericht verurteilte den Kinderschänder zu drei Jahren und sechs Monaten.
Foto: imago/blickwinkel
  • Drei Jahre und sechs Monate Haft
  • Parcours-Lehrer (25) verging sich an 12-Jährigem
  • Er legte frühes Geständnis ab

Duisburg. 3 Jahre und 6 Monate wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes - so lautet das Urteil gegen einen 25-jährigen Sportlehrer aus Duisburg. Das Duisburger Landgericht sah es als erwiesen an, dass der Parcours-Coach einen Jungen (12) in sieben Fällen sexuell missbraucht hat.

Urteil vor Duisburger Landgericht: Sexueller Missbrauch in sieben Fällen

Der 25-Jährige ohne festen Wohnsitz soll den Jungen dazu gebracht haben ihm sein Geschlechtsteil zu zeigen und darüber hinaus mit ihm Oralverkehr zu haben.

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Frühes Geständnis

Der Angeklagte hatte schon zuvor seine Schuld eingestanden, was ihm das Gericht positiv anrechnete. So wurde dem missbrauchten Jungen eine Aussage vor Gericht erspart. Ruhig und mit gesenktem Kopf hatte der 25-Jährige sein Urteil entgegengenommen.

Angeklagter in Heimen aufgewachsen

Schon am ersten Prozesstag hatte der Verteidiger des Angeklagten ein Geständnis vorgetragen. Darin berichtete er von einer schwierigen Kindheit seines Mandanten. Er sei in Heimen aufgewachsen, habe aber weder homosexuelle Neigungen noch sich zu Kindern hingezogen gefühlt.

 
 

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