Duisburg

Duisburg ist Fuchs-Stadt - Hier kannst du abends sogar auf Stadtgebiet Füchse beobachten

(Symbolbild)
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Foto:  Falk Zielke
  • In Duisburg leben viele Füchse
  • Wenn du in der Dunkelheit an der Uni mit dem Auto unterwegs bist, fahr vorsichtig

Duisburg. Manchmal kommen wir der Natur doch ein Stück näher, als wir denken. Da huscht plötzlich aus dem Dickicht ein braunes kleines flinkes Tier vor unser Auto, sieht die Scheinwerfer und versucht alle Viere in die Pfote zu nehmen und zu entkommen. Das ist aber keine Katze. Das hier ist viel größer und die Ohren sehen auch dicker aus. Tatsächlich ist es ein Fuchs. Ein Stadt-Fuchs.

Direkt hinter der Uni am Parkplatz auf der Carl-Benz-Straße leben in den Gebüschen Füchse. Wir haben zwei Füchse in der Dunkelheit beobachtet. Sobald es dunkel wird, kommen die braunen Gefährten aus dem kleinen Waldgebiet und stöbern an den Mülleimern der Bushaltestellen.

Wenn du hier abends von der Autobahn kommst, pass auf, dass dir kein Fuchs vor das Auto rennt.

Füchse leben nicht nur im Wald

Der Duisburger Förster Stefan Jeschke sagt: „Es leben wirklich mehr Füchse in der Stadt, als im Wald. Auch ich habe die Füchse schon an der Uni gesehen.“ Doch wie kommt das? Die Füchse sind doch schon schlau und müssen keine Vorlesungen besuchen.

Jeschke: „Füchse sind sehr scheu, aber sie sind von Natur aus schlau, die merken sich, wo jemand im Garten ein Schälchen Katzenfutter oder eine Schale mit Milch für Igel stehen hat. Da gehen sie dann auch immer wieder hin. Es gibt sogar Füchse, die sich auf McDonald's spezialisiert haben“, sagt er lachend.

In diesem Jahr gibt es besonders viele Füchse, die auch Nachwuchs bekommen haben. Der Förster sagt: „Wir haben ein unglaublich gutes Mäusejahr, das auch die Füchse begünstigt. Wir jagen hier in Duisburg allerdings auch keine Füchse, da sich die Natur mit Maus und Fuchs selbst reguliert.“

Jedoch kommt es auch oft zu Unfällen, bei denen Füchse angefahren werden. „Da müssen wir Förster dann vor Ort entscheiden, wie wir vorgehen. Je nachdem, wie schwer verletzt das Tier ist, müssen wir es auch manchmal von seinen Schmerzen erlösen, das ist dann sehr traurig“, sagt Stefan Jeschke.

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