Duisburg

50 Festnahmen: Polizei verhindert Straßenschlacht in Duisburg - Offenbar Verbindung zu Vorfall am Montag

Duisburg-Hamborn: 80 Männer randalieren mit Waffen auf Altmarkt

Am Dienstagabend eskalierte ein Streit zwischen rund 80 Männern auf dem Altmarkt in Duisburg-Hamborn.

Am Dienstagabend eskalierte ein Streit zwischen rund 80 Männern auf dem Altmarkt in Duisburg-Hamborn.

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Duisburg. Diese Szenen haben schon beinahe Straßenschlachtcharakter: Rund 80 Männer waren am Dienstagabend am Altmarkt in Duisburg-Hamborn aufeinander losgegangen. Einige von ihnen hatten sich mit Macheten, Teleskopschlagstöcken und Staubsaugerrohren bewaffnet.

Die Polizei konnte eine Massenschlägerei gerade noch verhindern.

„Die haben sich offenbar vorbereitet“, sagt Polizeisprecher Ramon van der Maat am Mittwochmorgen. Die Polizei war mit rund 100 Kräften im Einsatz, um der Lage Herr zu werden.

Duisburg: „Niemand will mit der Polizei reden“

Den Grund für die Beinahe-Schlägerei kennen die Beamten indes nicht. „Niemand von den Beteiligten will mit der Polizei reden“, so van der Maat. Das sei auch schon nach der Prügelei am Montag so gewesen. Da waren 15 Menschen nur wenige Hundert Meter vom Altmarkt entfernt aneinandergeraten.

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Ob es einen Zusammenhang zwischen den Vorfällen gibt, ist nicht zu hundert Prozent klar, aber: „Wir gehen davon aus, dass es sich um den selben Personenkreis handelt“, so van der Maat.

Konflikt zwischen Kurden und Türken?

Ersten vorsichtigen Vermutungen der Polizei zufolge könnte es sich bei den Schlägereien um Konflikte zwischen Libanesen, Türken und Kurden handeln. Das konnte Ramon van der Maat am Mittwoch so allerdings noch nicht bestätigen. Es sei überdies schwierig, Nationalitäten festzustellen. Manche hätten deutsche Pässe, andere gar keine Papiere und viele der im Ruhrgebiet lebenden Libanesen seien eigentlich kurdischstämmig.

Etwa 50 Personen hatten die Beamten am Dienstag festgenommen, 20 von ihnen blieben im Polizeigewahrsam. Inzwischen sind sie wieder entlassen.

Die Polizei ermittelt nun wegen Landfriedensbruchs. (pen)

 
 

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