Duisburg

„Global Marijuana March“ in Duisburg: Hanfverband setzt sich für legales Kiffen ein

Ein Bild von 2016: Auf der Demo der Duisburger Ortsgruppe des Deutschen Hanfverbandes setzt sich für die Legalisierung von Cannabis ein.
Ein Bild von 2016: Auf der Demo der Duisburger Ortsgruppe des Deutschen Hanfverbandes setzt sich für die Legalisierung von Cannabis ein.
Foto: Lars Heidrich / FUNKE Foto Services

Duisburg. „Cannabis ist in aller Munde und die Argumente für die Legalisierung sind überwältigend“, meint der Deutsche Hanfverband. Daher startet der Verband dieses Jahr wieder bundesweit den „Global Marijuana March“. In 21 Deutschen Städten, unter anderem in Duisburg, soll es Demonstrationen und Kundgebungen geben.

Unter dem Motto „Gesundheit statt Strafverfolgung“ nimmt auch der Duisburger Ortsverband teil. Am Sonntag, dem 6. Mai, starten die Aktivisten um 14 Uhr auf dem Portsmouthplatz / Bahnhofsvorplatz. Erwartet werden bis zu 500 Teilnehmer.

Neben Live-Musik gehören Reden von prominenten Politikern zum Programm. Der Oberhausener Bundestagsabgeordnete Niema Movassat und die stellvertretende FDP-Bundestagsvorsitzende Marie-Agnes Strack-Zimmermann werden sich für die die Legalisierung von Cannabis stark machen.

------------------------------------

• Mehr Themen aus Duisburg:

Tödlicher Unfall: Mann (23) läuft auf A3 und wird von mehreren Autos überrollt

Ex-OB Adolf Sauerland sagt erneut in Loveparade-Prozess aus – und bringt ein Gutachten ins Spiel

• Top-News des Tages:

„Dreiste Lügen!“: Das machen Bauer Gerald aus Namibia und seine Anna aus Essen von „Bauer sucht Frau“ gerade durch

Waren es Hausbesetzer? Sie wohnten plötzlich in Wohnung von Oberhausenerin (24) – zwei Touristen aus Albanien festgenommen

-------------------------------------

Hanfverband setzt sich für legalen Handel ein

Hanf-Aktivist und Organisator Christian Ehemann verriet bereits vor einem Jahr im Interview mit DER WESTEN: „Von einer Hanf-Legalisierung würden Gesellschaft und Staat gleichermaßen profitieren. Das Produkt könnte viel besser kontrolliert werden.“

Dem Verein geht es explizit nicht nur um die Legalisierung von Marijuana für den medizinischen Gebrauch, sondern um den legalen Handel.

Als Positiv-Beispiel führt er die Niederlande an. Gestreckte Produkte könnten durch legal verkauftes Gras vom Markt verdrängt werden. Die Gefahr für den Konsumenten wäre deutlich geringer.

Er geht sogar noch weiter: „Als Verband setzen wir uns lediglich für die Legalisierung von Cannabis ein. Persönlich bin ich allerdings der Meinung, dass jede Droge legalisiert werden sollte.“

Mehr über den „Global Marijuana March“ in Duisburg erfährst du hier. (mb)

 
 

EURE FAVORITEN