Duisburg

Duisburg: Fall Marvin – DAS sagt der Verdächtige zu den schrecklichen Vorwürfen

Duisburg: Der Verdächtige im Fall Marvin K. hat die Vorwürfe bestritten.
Duisburg: Der Verdächtige im Fall Marvin K. hat die Vorwürfe bestritten.
Foto: privat

Duisburg. Der Verdächtige (44) im Fall Marvin K. aus Duisburg will nichts Verbotenes getan haben.

„Er bestreitet jegliches Fehlverhalten“, sagte der Bochumer Oberstaatsanwalt Paul Jansen gegenüber DER WESTEN. Gegen den Wohnungsinhaber aus Recklinghausen wird von der Staatsanwaltschaft inzwischen nicht nur wegen Verbreitung kinderpornografischen Materials, sondern auch wegen der Herstellung dessen und des Verdachts der Vergewaltigung ermittelt. Videos, die in seiner Wohnung gefunden wurden, belasten den Mann nach einem vertraulichen Bericht an den Innenausschuss des Landtags.

Duisburg: Fall Marvin - Verdächtiger bestreitet Vorwürfe

Der 44-Jährige habe in seiner Vernehmung gesagt, dass er seit seiner letzten Verurteilung nichts mehr mit Kinderpornografie zu tun habe. Marvin K. aus Duisburg habe sich freiwillig in seiner Wohnung aufgehalten.

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So soll es mit Marvin weitergehen

Wie es jetzt mit Marvin, inzwischen 15 Jahre alt, weitergeht, ist bislang offen. „Die Unterbringung eines Kindes, welches nicht durch ein Jugendamt in Obhut genommen wurde, erfolgt immer im Einvernehmen mit den Erziehungsberechtigten. Dabei werden geeignete Einrichtungen ausgewählt, die dem speziellen Anforderungsprofil eines Klienten entsprechen“, heißt es von der Stadt Duisburg dazu.

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Weitere Befragungen Marvins durch die Polizei, die mit 18 Beamten in der „EK Schrank“ ermittelt, sind laut Staatsanwalt Jansen vorerst nicht geplant. Mit einer Anklage gegen den Verdächtigen wird im Frühjahr gerechnet. (ms)

 
 

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