Duisburg

Duisburg: Wohnungen in Duisburg werden immer teurer - das ist der Grund

Die Preise für Immobilien in Duisburg-Süd und -Mitte steigen.
Die Preise für Immobilien in Duisburg-Süd und -Mitte steigen.
Foto: Hans Blossey / Funke Foto Services

Duisburg. Die Immobilienpreise in Duisburg steigen seit einigen Jahren. Wer heute hier eine Wohnung oder ein Haus kaufen möchte, muss wesentlich mehr zahlen als noch 2015.

Immer mehr Düsseldorfer kaufen Immobilien in Duisburg

Vor allem im Süden Duisburgs ziehen die Preise kräftig an. In Duisburg-Süd und -Mitte sind die Preise im vergangenen Jahr gegenüber 2017 um rund 20 Prozent gestiegen. Im Durchschnitt hat ein Ein- und Zweifamilienhaus 2018 etwa 421.000 Euro gekostet. Zum Vergleich: Ein- und Zweifamilienhäuser im Duisburger Süden haben im Jahr 2015 noch rund 363.000 Euro gekostet. Das geht aus Zahlen des NRW-Gutachterausschusses für Grundwerte hervor. Der Ausschuss hat rund 4000 Kaufverträge für Immobilien ausgewertet.

Die Gutachter haben bei der Analyse auch festgestellt, dass immer mehr Käufer aus Düsseldorf Immobilien in Duisburg erwerben. „Die Zahlen der Düsseldorfer Käufer ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Vor vier Jahren sind es 120 Käufer gewesen. Im vergangenen Jahr dagegen haben circa 280 Düsseldorfer Immobilien in Duisburg erworben“, sagt Heike Raths vom Gutachterausschuss. Damit ist die Anzahl der Käufer aus der Nachbarstadt nahezu um das Zweieinhalbfache angestiegen.

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Immobilien in Duisburg günstiger

„Immer mehr junge Leute, aber auch Familien weichen nach Duisburg aus, weil sie für die Eigentumswohnungen und -häuser weniger als in Düsseldorf zahlen“, sagt Irmela Quester vom Maklerunternehmen „Armin Quester Immobilien“. Was die Düsseldorfer an Duisburg-Süd schätzen, sei die besondere Nähe zur Landeshauptstadt. Der Stadtbezirk Mitte scheine für Käufer aufgrund seiner guten Verkehrslage attraktiv.

Immobilienkauf noch nie so einfach gewesen

„Die Zinsen für Hypothekendarlehen liegen bei unter zwei Prozent. So niedrig sind Zinssätze noch nie gewesen. Wer 1980 ein Darlehen aufgenommen hat, hat sie mit einem Zinssatz von 11,5 Prozent bekommen“, erklärt Irmela Quester. Dadurch wachse die Nachfrage nach Eigentumswohnungen und Häusern - und damit erhöhen sich auch die Preise.

 
 

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