Duisburg

Duisburg: Brutale Attacke! Schüler prügelt Lehrer ins Krankenhaus

An der Hauptschule Gneisenaustraße in Duisburg soll ein 15-Jähriger den Rektor angegriffen und verletzt haben.
An der Hauptschule Gneisenaustraße in Duisburg soll ein 15-Jähriger den Rektor angegriffen und verletzt haben.
Foto: Udo Gottschalk / FUNKE Foto Services

Duisburg. In Duisburg-Neudorf soll es an einer Gemeinschaftshauptschule zu einem krassen Zwischenfall gekommen sein. Ein 15-jähriger Schüler soll den Rektor in der vergangenen Woche krankenhausreif geschlagen haben. Das berichtet die „RP Online“.

Duisburg: Jugendlicher greift Rektor an

Die Polizei Duisburg sowie die Bezirksregierung haben den Vorfall in der Zwischenzeit bestätigt. Die Polizei ermittelt wegen einfacher vorsätzlicher Körperverletzung. Mehr Informationen wolle man zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht mitteilen.

Der Rektor der Gemeinschaftshauptschule (GHS) Gneisenaustraße wurde nach dem Angriff des Jugendlichen im Krankenhaus behandelt. Angeblich soll der 15-Jährige zuvor auch einen anderen Mitschüler attackiert haben. Die Schulleitung wollte sich nicht äußern. Auch die Bezirksregierung als zuständige Schulaufsicht hält sich bisher mit Details bedeckt.

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Stadt: Letzter Fall liegt Jahre zurück

In Duisburg sei die Situation an Schulen generell nicht problematischer, als dies in anderen Städten der Fall ist. „Gewalt an Schulen ist natürlich immer ein Thema, aber dass ein Schüler auf einen Lehrer einschlägt, ist auch ein Duisburg ein Einzelfall. Der letzte uns bekannte Fall liegt schon Jahre zurück“, erklärte Stadtsprecherin Susanne Stölting gegenüber „RP Online“.

Die betroffene Schule liegt im Stadtteil Duisburg-Neumühl. Die Universität Duisburg-Essen ist hier beheimatet, er gilt eher als studentisch geprägt, ist nicht als sozialer Brennpunkt bekannt.

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An der Gemeinschaftshauptschule würden jedoch mit schwierigen Schülern arbeiten und sie auf einen Schulabschluss vorbereitet. Dabei setzt man beispielsweise auf Boxtraining, um die Schüler zu disziplinieren.

NRW-Schulministerin legte im Mai Maßnahmenplan vor

Auf landespolitischer Ebene beschäftigt die Gewalt an Schulen die NRW-Regierung bereits seit Längerem. Erst im Mai dieses Jahres legte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) einen Maßnahmenplan gegen Gewalt an Schulen und Cyber-Mobbing vor. Grundsätzlich seien Schulen in NRW, so betont Gebauer, allerdings sichere Orte.

Alarmierend sind jedoch die Zahlen des Lehrerverbands Bildung und Erziehung. In einer Mitteilung erklärt der Verband: „In NRW berichtet jede dritte Schulleitung über Gewalt gegen Lehrkräfte.“ (dav)

 
 

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