Duisburg

Feuer legte A59 wochenlang lahm: Prozess gegen mutmaßlichen Brandstifter beginnt in Duisburg

Die A59 bei Duisburg war für zwei Wochen gesperrt - jetzt beginnt der Prozess gegen einen 29-Jährigen.
Die A59 bei Duisburg war für zwei Wochen gesperrt - jetzt beginnt der Prozess gegen einen 29-Jährigen.
Foto: Feuerwehr Duisburg
  • Prozessbeginn gegen mutmaßlichen Brandstifter der A59-Brücke
  • Brand legte A59-Brücke für zwei Wochen lahm
  • Mann hat bereits gestanden
  • Ihm drohen bis zu zehn Jahren Haft

Duisburg. Die Pendler im Ruhrgebiet erinnern sich mit Schrecken. Im April war die A59-Brücke für zwei Wochen komplett gesperrt.

Unter der Berliner Brücke hatte es gebrannt. Am Freitag beginnt am Duisburger Landgericht der Prozess gegen den mutmaßlichen Brandstifter.

Prozess gegen mutmaßlichen Brandstifter: Das droht dem Mann, der die A59 lahm legte

Der 29-jährige Arbeitslose ohne festen Wohnsitz soll das Feuer gelegt haben. Das hatte er in einer Vernehmung bei der Polizei bereits gestanden.

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Brand sorgt für wochenlanges Verkehrschaos

„Schwierige Lebensumstände“ sollen den gerade erst aus der Haft entlassenen Mann an einem Montagmorgen im April dazu gebracht haben, einen unter der Brücke stehenden Lkw anzuzünden.

In der Folge waren 13 umstehende Autos in Flammen aufgegangen. Die Stahlträger der Brücke wurden durch die Hitzeentwicklung in Mitleidenschaft gezogen. Da die Statik gefährdet war, musste die A59-Brücke für zwei Wochen gesperrt werden. Die Folge: ein Verkehrschaos im Ruhrgebiet.

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Mutmaßlichem Brandstifter droht harte Strafe

Der 29-Jährige ist jetzt wegen Brandstiftung und Zerstörung eines Bauwerkes angeklagt. Ihm droht eine Freiheitsstrafe von ein bis zehn Jahren.

 
 

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