Duisburg

Duisburg: Bombendrohung! Polizei durchsucht Rathaus – mit Konsequenzen für Bürger

Nach einer Bombendrohung evakuierte die Polizei das Rathaus Duisburg. (Archivbild)
Nach einer Bombendrohung evakuierte die Polizei das Rathaus Duisburg. (Archivbild)
Foto: Stephan Eickershoff / FUNKE Foto Services

Duisburg. Großeinsatz der Polizei Duisburg am Donnerstag. Der Grund: Eine Bombendrohung im Rathaus. Die Polizei rückte daraufhin am Donnerstag mit einem Großaufgebot an und evakuierte das Gebäude.

Am Morgen durchsuchen Einsatzkräfte gemeinsam mit einem Sprengstoffspürhund die Räumlichkeiten. „Bislang haben wir aber noch keine verdächtigen Beobachtungen gemacht“, sagte eine Sprecherin der Polizei Duisburg kurz vor 10 Uhr gegenüber DER WESTEN.

Rathaus Duisburg: Bombendrohung per Mail

Die Bombendrohung sei bereits am Mittwochabend per E-Mail über das Call Center der Stadt eingegangen, sagte Stadtsprecher Peter Hilbrands gegenüber der „WAZ“. Am Donnerstagmorgen verständigten Mitarbeiter die Polizei.

Die Beamten leiteten sofort Maßnahmen ein. Das Gebäude wurde vorübergehend geräumt. Gegen 8.45 Uhr konnten die Mitarbeiter wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Doch die Drohung hat weitere Konsequenzen.

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Rathaus bleibt für Bürger gesperrt

So bleibt der Eingang für Besucher vorerst gesperrt. Polizisten stehen am Eingang des Rathauses und lassen am Morgen ausschließlich Mitarbeiter passieren.

Das hat Konsequenzen für einige Duisburger an ihrem großen Tag. So wurden die geplanten Eheschließungen im Trausaal ins Bezirksamt Mitte am Sonnenwall verlegt. Das betrifft auch einige andere Termine.

Entwarnung: Spürhund schlägt nicht an

Nach 10 Uhr gibt die Polizei vorsichtige Entwarnung. Der Diensthund hat keinen Sprengstoff aufgespürt. Auch die Einsatzkräfte, die gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Stadt jeden Winkel des Rathauses absuchten, hätten keine Bombe gefunden.

„Der Einsatz ist aber noch nicht abgeschlossen“, so die Sprecherin der Polizei Duisburg am Morgen. Deshalb kann das Rathaus auch weiterhin noch nicht für den Publikumsverkehr freigegeben werden.

 
 

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