Duisburg

Duisburg: Baby stirbt mit schwersten Kopfverletzungen – schlimme Vorwürfe gegen Vater

Duisburg: Für das Baby sollte jede Hilfe zu spät kommen. (Symbolbild)
Duisburg: Für das Baby sollte jede Hilfe zu spät kommen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Deutzmann

Duisburg. Furchtbare Tragödie in Duisburg. Ein drei Monate alter Säugling ist am Wochenende in Duisburg gestorben.

Das Baby wurde am vergangenen Donnerstag mit schwersten Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Doch die Ärzte konnten das Leben des kleinen Jungen nicht mehr retten. Sein Vater (37) steht unter schwerem Verdacht.

Duisburg: Baby erliegt schwersten Verletzungen

Die Polizei Duisburg hat nach eigenen Angaben am vergangenen Donnerstag (15. Oktober) gegen 18 Uhr mitbekommen, dass sich ein Säugling in einer Wohnung im Duisburger Norden schwer verletzt habe.

+++ Corona in NRW: Hotspot Herne! Stadt ergreift neue Maßnahmen ++ Erste Weihnachtsmärkte abgeblasen +++

Vor Ort trafen Einsatzkräfte der Polizei auf einen alleinerziehenden Vater. Sein Kind hatte schwerste Kopfverletzungen. Es wurde sofort mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht und kam dort auf eine Intensivstation.

Tagelang kämpfte das medizinische Personal um sein Leben - doch vergeblich. Am Wochenende erlag der Säugling seinen schweren Verletzungen.

------------------------------------

• Mehr Nachrichten aus Duisburg:

Zoo Duisburg: Traurige Nachricht! Tierpark verliert seine Hauptattraktion – nach 54 Jahren muss ER gehen

Legendäres Clan-Oberhaupt packt über sein Leben aus – und warum der „Pate von Berlin“ ins Ruhrgebiet ging

• Top-News des Tages:

Hund in Düsseldorf akut in Lebensgefahr – dann wird es herzzerreißend

NRW: Ex-Frau auf offener Straße übel zugerichtet – Polizei jagt diesen Mann

-------------------------------------

Dringender Tatverdacht: Vater in Untersuchungshaft

Nach den ersten Ermittlungen in der Wohnung in Duisburg richtete die Polizei eine Mordkommission ein. Die Staatsanwaltschaft wertet den Sachverhalt als versuchtes Tötungsdelikt.

Unter dringendem Tatverdacht steht nach Angaben der Beamten der Vater des Kindes.

Die Polizei nahm den 37-jährigen Alleinerziehenden vorläufig fest. Bereits am vergangenen Freitag ist der Mann dem Haftrichter vorgeführt worden, der dem Antrag auf Untersuchungshaft stattgab.

Die Vorwürfe gegen den Vater wiegen schwer: Es besteht der Verdacht auf schwere Körperverletzung in Tateinheit mit Misshandlung von Schutzbefohlenen. Weitere Details zur Tat haben die Behörden zum Schutz der Angehörigen nicht preisgegeben.

Schlimme Tragödie um Mutter

Bekannt geworden ist hingegen jetzt, dass die Tragödie bereits nach der Geburt des Jungen begonnen hatte. Denn wie die „Bild“-Zeitung schreibt, soll die Mutter des Kindes nur wenige Stunden nach der Geburt gestorben sein. (ak, nk)

 
 

EURE FAVORITEN