Duisburg 2027 - Bürger planen mit

Willi Mohrs
Landwirt Hermann Blomenkamp informiert sich über die geplante Stadtentwicklung.
Landwirt Hermann Blomenkamp informiert sich über die geplante Stadtentwicklung.
Foto: Michael Dahlke

Duisburg. Was aus Duisburg wird, ist den Duisburgern nicht einerlei: 700 Bürger, darunter Mandatsträger, Unternehmer, Vereinsmitglieder, Mitglieder von Parteien und Vertreter der Industrie, besuchten in den sieben Stadtbezirken zwischen Süd und Walsum die erste Präsentationsreihe des etwas sperrig benamten „Konzeptes teilräumliche Strategie des Projektes Duisburg 2027“, also die ersten Vorstellungen zum neuen Flächennutzungsplan, an dem sich alle weitere Planungen künftig orientieren werden.

An acht Abenden präsentierten die Projektmitarbeiter des Zukunftsprojektes Duisburg 2027 die Entwürfe der teilräumlichen Strategie nach einer Auftaktveranstaltung in allen Bezirken. Hier wurden konkret die Vorstellungen zur zukünftigen Nutzung von Flächen im Stadtgebiet erläutert.

Große Resonanz auf Info-Abende

„Die Informationsabende fanden große Resonanz sowohl bei der Auftaktveranstaltung als auch den Veranstaltungen in den Bezirken“, ist das Fazit der Stadtplaner im Stadthaus, die bei den Veranstaltungen 14 Karten, die nach thematischen Inhalten und räumlichen Schwerpunkten aufgebaut sind, von Wohnbauflächen, Wirtschaftsflächen, Sport, Grünverbindungen bis Verkehr, präsentiert hatten. Von etlichen Besuchern der Veranstaltungen war allerdings bemängelt worden, dass keine Möglichkeit zur Diskussion bestanden habe.

Diskussionsmöglichkeiten in der kommenden Woche

„Ziel der ersten Vorstellungsrunde war, die Systematik des Konzeptes zu erläutern und die Möglichkeit zu eröffnen, sich intensiver mit den Teilräumen zu beschäftigen“, begründen die Planer ihr Vorgehen.

Und die fehlenden Diskussionsmöglichkeiten sind für die nächsten Wochen fest eingeplant. In der zweiten Phase der Beteiligung werden in den Bezirken Workshops angeboten. „Hier besteht die Möglichkeit, konstruktiv miteinander zu diskutieren und die Pläne auch zu hinterfragen und Alternativlösungen einzubringen“, versprechen die Planer. Die Termine sind freitags, 17 bis 21 Uhr:

– 22. Februar, Bezirksamt Rheinhausen, Körnerplatz 1;
– 1. März, Erich-Kästner-Gesamtschule, Ehrenstraße 87;
– 8. März, Bezirksrathaus Walsum, Friedrich-Ebert-Straße 152;
– 15. März, Centrum Westende/Gesamtschule Meiderich, Westender Straße 30;
– 12. April, „Kulturiges“, Ratskeller Hamborn, Duisburger Straße 213;
– 19. April, Bezirksamt Süd, Sittardsberger Allee 14, 47249 Duisburg;
– 26. April, Gesamtschule Globus, Gottfried-Könzgen-Straße 3.