Drei Interessenten für das Theater am Marientor

Für das TaM gibt es drei Interessenten. Foto: Friedhelm Geinowski
Für das TaM gibt es drei Interessenten. Foto: Friedhelm Geinowski
Foto: WAZ FotoPool

Duisburg. Die Gebag verhandelt derzeit mit gleich drei Interessenten für das Theater am Marientor. Vom Kindermusical bis zum Eistheater reichen die Ideen. Der Investor sollte 4,5 Millionen Euro mitbringen.

„Ich bin ein bisschen euphorisch“, freut sich Gebag-Vorstand Marianne Wolf-Kröger. Mit gleich drei Interessenten verhandelt sie derzeit über den Verkauf des Theaters am Marientor (TaM). „4,5 Mio Euro müssten es eigentlich sein“, so Wolf-Kröger, obwohl sie nicht glaubt, dass die Summe am Ende herauskommt.

Frostige Zeiten könnten auf das TaM zukommen. Denn einer der Interessenten ist der ehemalige Eiskunstläufer Sven Kielmann aus Düsseldorf. Er stellt sich eine Art „Holiday on ice“ vor, nur eben nicht als Wanderzirkus, sondern mit einer 15 mal 20 Meter großen Eisfläche auf der Bühne. Und um auch anderen Kunstarten wie etwa Kabarett eine Chance und nicht nur kalte Füße zu bieten, soll eine besondere Technik den Eisboden im Bedarfsfall abdecken.

Der zweite Interessent habe ein Kindermusical im Angebot. Der dritte, eine Kooperation aus Stuttgart mit einem niederländischen Partner, will das Konzept der Duisburger Marketing Gesellschaft, die das Haus derzeit bespielt, ähnlich weiterfahren. Wolf-Kröger will darauf achten, dass soziale Aspekte wie Arbeitsplätze berücksichtigt werden und die Kaufsumme auch tatsächlich vorhanden ist, „da bin ich Buchhalterin“.

Sven Kielmann ist vom TaM restlos begeistert, hat sein Konzept seit Jahren in der Schublade. Wenn seine Partner mitziehen, könnte es schon 2011 losgehen. Inklusive einer Eislauf-Academy, die Kufensportler für das Show-Leben fit macht. „Wir haben hier im Ruhrgebiet ein Einzugsgebiet mit elf Millionen Menschen, das muss man doch nutzen“, argumentiert Kielmann.

Die DMG jedenfalls hat ihre letzte gebuchte Veranstaltung am 18.11.2011 und will alle Anfragen für 2012 an die Gebag-Tochter Duisburger Bauverwaltung als (Noch-) Eigentümer weiterleiten.

 
 

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