Douvil: Neuer starker Mann an der Spitze der Investoren

Es soll wieder Geld in den Kassen der Douvil GmbH sein, um weitere Schritte in Richtung Realisierung des Factory Outlet Center in Hamborn zu gehen. So stellten es die Investoren während der letzten Sitzung der Begleitkommission FOC dar, wie unsere Zeitung erfuhr. Nachdem es in der Vergangenheit immer wieder Zweifel an der Bonität von Douvil gegeben hatte und Immeo gar vom Grundstücksverkauf am Zinkhüttenplatz zurück getreten war, scheinen Stadtverantwortliche nun ganz optimistisch zu sein, dass die weiteren Schritte im Bauleitverfahren nun absolviert werden können. Douvil betonte, dass es schon vier Millionen Euro in das Projekt gesteckt habe und selbstverständlich weiterhin an eine Realisierung glaube. Auch das Abstandsproblem mit den Grillowerken werde sich planungsrechtlich regeln lassen.

Vorgestellt hatte sich dem Gremium auch der neue starke Mann, der von Douvil-Seite das Projekt auf den Weg bringen will: Robin de Groot, ein Mitgesellschafter der German Development Group, die hinter der Projektgesellschaft Douvil steht. Er soll anstelle von Roger Sevenheck das Factory Outlet Center weiter voran bringen. Sevenheck gilt in Duisburg als „verbrannt“, soll aber weiter als Gesellschafter in das Projekt involviert sein. Immeo-Geschäftsführer Walter Ziegler, dessen Wohnungen am Zinkhüttenplatz dem geplanten Factory Outlet Center im Weg stehen, äußerte sich gestern zurückhaltend. Man habe bereits beim Rücktritt vom Kaufvertrag im November 2012 den Mietern angekündigt, „dass wir mit den Beteiligten intensive Gespräche mit dem Ziel führen würden, das Projekt zur Errichtung des FOC wie ursprünglich geplant umzusetzen. An dem Sachstand, wie wir ihn mit dem Schreiben vom 5.11.2012 unseren Mietern mitgeteilt haben, hat sich nichts geändert. Wir sind nach wie vor zuversichtlich, in absehbarer Zeit mit der Douvil GmbH zu einer vertraglichen Regelung zu gelangen.“

Gerüchte, wonach der Kaufvertrag noch in diesem Jahr unterschriftsreif auf dem Tisch liegen soll, kommentierte Walter Ziegler nicht. Mit Stand vom 1. Dezember 2013 stehen in der Zinkhüttensiedlung von den 394 Wohnungen 260 Wohnungen leer. 134 sind vermietet. Dort leben etwa 230 Menschen.

 
 

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