Donnerstag Demo vor dem Duisburger Rathaus

Passanten gehen am Dienstag (27.07.10) in Duisburg durch den Tunnel, in dem bei einer Massenpanik waehrend der Loveparade am Samstag (24.07.10) 20 Menschen zu Tode kamen, waehrend darueber ein Transparent zu sehen ist, auf dem "24.7.10 - Nichts ist mehr so, wie es einmal war" zu lesen ist. Bei der Massenpanik waren am Samstag 20 Menschen ums Leben gekommen und ueber 500 verletzt worden. (zu ddp-Text) Foto: Clemens Bilan/ddp
Passanten gehen am Dienstag (27.07.10) in Duisburg durch den Tunnel, in dem bei einer Massenpanik waehrend der Loveparade am Samstag (24.07.10) 20 Menschen zu Tode kamen, waehrend darueber ein Transparent zu sehen ist, auf dem "24.7.10 - Nichts ist mehr so, wie es einmal war" zu lesen ist. Bei der Massenpanik waren am Samstag 20 Menschen ums Leben gekommen und ueber 500 verletzt worden. (zu ddp-Text) Foto: Clemens Bilan/ddp
Foto: ddp

Duisburg. Eine Demonstration vor dem Duisburger Rathaus am Donnerstag um 10 Uhr soll den Druck auf Politik und Stadtverwaltung erhöhen. Die Veranstalter rechnen mit einigen hundert Teilnehmern. Am Samstag gibt es einen Trauerzug.

Um 10 Uhr startet am Donnerstag eine Demo vor dem Duisburger Rathaus. Aufgerufen hat zu der angemeldeten Veranstaltung Markus Schröder. „Damit soll Druck auf die Politik und die Stadtverwaltung ausgeübt werden“, sagte er. „Im Rathaus versucht doch jeder, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen.“ Schröder, der in der Stadt und an der Unglücksstelle zur Demo aufgerufen hat und mit „einigen hunderten Teilnehmern“ rechnet, fordert auch den Rücktritt des Oberbürgermeisters.

Einen Trauerzug vom Hauptbahnhof zur Unglücksstelle wird es am Samstag geben. Treffpunkt ist um 16.30 Uhr am Bahnhof. An der Unglücksstelle wird eine Schweigeminute eingelegt, Kerzen werden angezündet und Blumen niedergelegt. Organisiert wird die Trauerfeier von Privatpersonen.

 
 

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