Doc Caro aus Duisburg platzt wegen Test-Drama der Kragen! – „Wo ist der Sinn?“

Warum heißt Duisburgs Stadtteil Marxloh eigentlich Marxloh?

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Corona-Frust in Duisburg!

Sie gilt als die medizinische Stimme des Ruhrgebietes: Doc Caro aus Duisburg hat als Frau vom Fach vor allem in der Corona-Krise eine deutliche Meinung zu der aktuellen Corona-Politik.

Auch in ihrer Rolle als Mutter lässt Doc Caro ein Thema nicht los: Die neue Test-Strategie in NRW, wonach nur noch priorisierte Personen Zugang zu PCR-Tests haben. Darum haben jetzt auch Schüler das Nachsehen. Auf Instagram rechnet die Ärztin mit dem Vorgehen der Politiker ab und gibt ihren Fans den Rat: „Bitte bekommt kein Schleudertrauma vom Kopfschütteln.“

Doc Caro aus Duisburg: Wut auf neues Test-Verfahren auf – „Upsi, wir haben ja gar nicht genug Test-Möglichkeiten“

Auf Instagram erklärt Doc Caro, dass sie viele Nachrichten von ratlosen Eltern bekommt. Der Grund: die neue Corona-Test-Strategie an Schulen in NRW. Bisher wurden Grundschüler einzeln per PCR-Test auf Corona getestet, wenn ein Schüler positiv getestet wurde, blieben alle Kinder der Klasse bis zu einem negativen Ergebnis in Quarantäne. „Mein Sohn befand sich in den letzten Wochen gefühlt in Dauer-Quarantäne“, spricht Doc Caro wohl vielen Eltern aus der Seele.

Dieses Vorgehen kann man nun nicht mehr weiterführen, gab das Gesundheitsministerium NRW kürzlich bekannt. Bei Doc Caro sorgt das für Kopfschütteln: „Jetzt stellt man fest: Upsi, wir haben ja gar nicht genug Test-Möglichkeiten. Das ist ja bei vielen Dingen in der Pandemie so, upsi, wir haben ja gar nicht genug Masken, Upsi, wir haben nicht genug Kittel...“, zählt die Ärztin auf. Es gab immer wieder neue Überraschungen – „jetzt sind es die Labore“.

Doc Caro aus Duisburg spricht Klartext: „Wo ist der Sinn?“

Nach der neuen Test-Strategie machen alle Grundschüler in der Schule einen Lolly-Pool-Test, bei dem man im Ergebnis nicht weiß, wer und wieviele Kinder corona-positiv sein. Erst am nächsten Tag machen alle Kinder erneut einen Antigen-Test in der Schule, wenn der Pool ein positives Ergebnis aufweist.

„Nicht nur, dass die Kinder bis zum Ergebnis des Pooltests alle in einer Klasse saßen. Sondern unter Umständen sitzt auch bei positiv getester PCR-Pool-Testung ein Kind mit einem negativen Antigen-Schnelltest mitten in der Klasse, wissenderweiße positiv“, fasst Doc Caro die Absurdität zusammen. „Wir verifizieren einen relativ sicheren Test mit einem deutlich unsicheren Test...Wo ist der Sinn?“ Nicht nur sie selbst, auch alle um sie herum sind sprachlos, finden, die neue Strategie „macht keinen Sinn.“ Sie fragt sich: „Wer berät zu so einer Test-Strategie die Entscheider?“

Doc Caro hat diese Forderung an die Politik

Für die 40-Jährige ist es besonders unverständlich, dass PCR-Tests in Grundschulen „unnötig blockiert werden, wenn sie doch sowieso ohne Konsequenzen sind“ – schließlich wird auch ein positiver Test nicht erneut mit der PCR-Methode verifiziert.

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Sie fordert deshalb von der Politik: „Also verdammt nochmal, lasst doch diese PCR-Testungen weg, und macht nur noch die Antigen-Tests oder bleibt beim alten Regime“, also Pool-Testungen mit anschließendem PCR-Test.

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Die aktuelle Situation sorgt bei ihr „als Mutter nur noch für Kopfschütteln“. So schließt Doc Caro mit einer – nicht ganz unironischen – Spitze: „Liebe Wissenschaftsberater der Schulministerien, ich weiß nicht, was da los ist, das ist auf jeden Fall absolutes Kasperle-Theater.“ Als Kind habe sie das gerne geguckt – „aber jetzt ist auch mal gut, nach zwei Jahren Pandemie.“ (kv)