Duisburg

Dieser Mann (30) reist low budget mit seinem Fahrrad durch die Welt und hat auch schon die Partnerstadt Duisburgs besucht

Duisburg und Ludwigshafen am Rhein sind die Partnerstädte von Gaziantep. Sascha steht mit seinem Rad am Duisburg Boulevard in der Türkei.
Duisburg und Ludwigshafen am Rhein sind die Partnerstädte von Gaziantep. Sascha steht mit seinem Rad am Duisburg Boulevard in der Türkei.

Duisburg. Er reist durch die Welt mit seinem Fahrrad und seinem Hut - alles auf Low-Budget-Basis. Sascha Stöckl (30) aus Moers hat mit seinem Fahrrad schon die Duisburger Partnerstadt in der Türkei besucht und reiste weiter in den Iran.

Doch wie kam Sascha auf die Idee? „Im Mai letzten Jahres wollte ich zum Bungee Jumping in die italienische Schweiz (Tecino). Ich bin mit Fahrrad und Zelt los gefahren und eine Woche später angekommen. Das hat in mir die Lust zum Reisen geweckt. Ich wollte mein Leben sowieso verändern und nutzte diese Chance. Ich habe gespart und bin Ende Oktober los gefahren.‟

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Sascha liebte schon daheim die Extreme: Er läuft Marathon und Langstreckenläufe die vom Ruhrgebiet bis nach Frankreich gehen. Oder vom Ruhrgebiet bis zur Zugspitze. Ein 24 Stunden-Mountainbike-Rennen stand ebenfalls schon auf dem Programm.

Auf der Facebookseite Mit Hut um die Welt kannst du Saschas Reise verfolgen.

Ende Oktober 2017 ist er in Barcelona mit seinem Mountainbike gestartet. Sein Ziel: Tibet.

Gibt wenig Geld aus

Er achtet stets darauf, low budget zu reisen, da dies ihm mehr Möglichkeiten bringt: „Ich ernähre mich unter anderem von reichen Obstbäumen, Äpfeln, Orangen, Kakis. Wasser gibt es in Brunnen im Überfluss.‟

Seine Reise führt ihn von Westeuropa in Richtung, Türkei, Iran, Pakistan, Indien, Nepal und China.

Tolle Erfahrungen auf der Reise

Sascha hat immer wieder erstaunliche Begegnungen: „Ich wurde von zwei älteren Herrschaften in einem Einkaufszentrum in Napoli angesprochen - am Fuße des Vesuv. Meine Erscheinung gleicht dem eines Landstreichers. Ich wurde in ein nobles Café eingeladen und erzählte meine Geschichte.‟

Auf seiner Reise will Sascha auch den verschiedenen Glaubensrichtungen näher kommen: „Ich bin kein gläubiger Mensch. Trotzdem suche ich auf meiner Reise die biblischen, sieben Taten der Barmherzigkeit.‟

 

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