Die Tigeranlage im Zoo Duisburg wird offiziell eröffnet

Das schöne Frühlingswetter am Osterwochenende tausende Besucher in den Zoo nach Duisburg. Vor den Kassen bildeten sich lange Schlangen. Ein großes Plakat weist auf die Eröffnung der neuen Tigeranlage am Mittwoch hin.
Das schöne Frühlingswetter am Osterwochenende tausende Besucher in den Zoo nach Duisburg. Vor den Kassen bildeten sich lange Schlangen. Ein großes Plakat weist auf die Eröffnung der neuen Tigeranlage am Mittwoch hin.
Foto: FUNKE Foto Services
Die neue Tigeranlage im Duisburger Zoo wird Mittwoch offiziell eröffnet. Ab sofort können Besucher El-Roi und Dasha in ihrem neuen Domizil bewundern.

Duisburg. Die modernisierte Tigeranlage ist die neue Heimat von Tigermännchen El-Roi (9 Jahre), dem auf Vermittlung des Zuchtbuchführers mit der vor drei Wochen aus Dänemark gekommenen Dasha ein neues Weibchen hinzugesellt wurde. Der im Tierpark München geborene El-Roi sowie das neue Weibchen sollen künftig fleißig für Nachwuchs sorgen und so zum Erhalt der gefährdeten Art beitragen. Achim Winkler erläuterte schon zu Beginn der Planungen: „Die Erweiterung des Tigergeheges in Duisburg ist ein wichtiger Teil der weltweiten Bemühungen zum Schutz Sibirischer Tiger, von denen im Freiland im Amur-Ussuri-Gebiet in Sibirien nur noch etwa 450 Individuen überleben. Wir freuen uns, dass Evonik uns hier unterstützt.“

Damit sich die Tiere wohlfühlen, ist das Freigehege mit einer Größe von 1.600 Quadratmetern so gestaltet, dass es den natürlichen Lebensraum der Tiger möglichst realitätsnah nachbildet. El-Roi war während der Bauzeit in einen anderen Zoo umgezogen und kehrte nun in seine neue alte Heimat zurück. Besucher können die majestätischen Tiere zukünftig von mehreren Ebenen aus beobachten.

Bildung und Wissenschaft fördern

Mit der neuen Anlage und ihren Bewohnern verbunden ist die gute Hoffnung, dass schon bald kleine Tigerbabys in Duisburg das Licht der Welt erblicken. Möglich gemacht hat das neue Tigerheim das Chemie-Spezialunternehmen Evonik, das den Bau und die Einrichtung des „Evonik-Zoo-Labors“ mit zwei Millionen Euro unterstützt hat. Manchmal ist es praktisch wenn ein Vorstandsvorsitzender wie Evonik-Chef Klaus Engel ein gebürtiger Duisburger ist und sich für Arten- und Tierschutz stark macht.

Kinder und Jugendliche erfahren im Evonik-Zoo-Labor mehr über naturwissenschaftliche Zusammenhänge, Artenschutz und Artenvielfalt. Dabei können sie auch von Evonik bereitgestellte Experimentier-Sets nutzen. Evonik-Chef Engel: „Am besten lernt es sich, wenn man etwas sieht oder ausprobieren kann. Im Duisburger Zoo ist beides gleichzeitig möglich. Deshalb ist er der ideale Standort für unser neues Zoo-Labor. Die Förderung von Bildung und Wissenschaft zählen zu den Schwerpunkten des gesellschaftlichen Engagements von Evonik.“