Die Linke in Duisburg soll ihr Verhältnis zu Israel offenlegen

DerWesten
Nach der Affäre um ein antisemitisches Flugblatt auf der Website der Linken soll die Partei ihr Verhältnis zu Israel offenlegen. Das fordern die Grünen. Foto: Hayrettin Özcan / WAZ FotoPool
Nach der Affäre um ein antisemitisches Flugblatt auf der Website der Linken soll die Partei ihr Verhältnis zu Israel offenlegen. Das fordern die Grünen. Foto: Hayrettin Özcan / WAZ FotoPool
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Duisburg. Die Partei Die Linke in Duisburg soll „klar und deutlich“ ihr Verhältnis zu Israel offenlegen. Das fordern Ratsfraktion und Kreisvorstand der Duisburger Grünen nach der Flugblattaffäre.

Ratsfraktion und Kreisvorstand der Duisburger Grünen fordern von der Linken vollständige Aufklärung in der Flugblattaffäre. Da offensichtlich die Identifizierung derjenigen, die das antisemitische Flugblatt auf die Seiten des linken Jugendverbandes gestellt haben, aufgrund der bereits erfolgten Löschung der Verbindungsdaten durch die Telekom offenbar an ihre Grenzen stoße, sei jetzt eine Klärung des Umfeldes seitens der Linken erforderlich, in dem eine solche Affäre entstehen konnte.

Grüne fordern: Klarheit schaffen

Der offene Brief des Fraktionsvorsitzenden der Linken im Duisburger Rat Hermann Dierkes schlage aber genau die entgegengesetzte Richtung ein. Die Linke solle sich sich „klar und deutlich in einer Weise zu Israel und zum Nahostkonflikt positionieren, die der aus der deutschen Geschichte entwachsenen Verantwortung gerecht wird“, so die Grünen. Boykottaufrufe irgendwelcher Art gegen Israel vertrügen sich nicht mit dem besonderen Verhältnis Deutschlands zu Israel.