Der Weg ist das Ziel

Stadtmitte..  Etwa 35.000 Menschen feierten am vergangenen Wochenende in Köln den Tag der Begegnung. Das große inklusive Familienfest wirbt seit Jahren für Toleranz und ein respektvolles Miteinander. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) veranstaltete den Event bereits zum 18. Mal. In diesem Jahr mit dabei: eine ziemlich fitte Gruppe. Jugendliche aus dem Regionalzentrum Duisburg Süd und Mitarbeiter aus der Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung (wfbm) waren gemeinsam mit Rädern und Rolli Handbikes in die Domstadt gefahren. An zwei Tagen war die 18-köpfige Gruppe unterwegs und legte eine Strecke von insgesamt etwa 70 Kilometern zurück. Nach der ersten Etappe und einem Übernachtungsstopp Neuss ging es weiter bis zur ihrem Ziel, dem inklusiven Kölner Sportpark. Dort wurden die Radler auf der Bühne vom Publikum begeistert begrüßt. Eine Belohnung für die Anstrengungen der Gruppe aber kein Wunder, schließlich war ihre Aktion „Two Wheels – One Way“ ein Sinnbild für gelungene Inklusion. „Die Sportler haben durch ihre Leistung den Beweis gebracht: Gemeinsam meistert man trotz Einschränkungen auch einen beschwerlichen Weg“, freute sich Roselyne Rogg, Geschäftsführerin der Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Die klare Botschaft: Inklusion funktioniert. Alles was es dafür braucht, ist die Bereitschaft, sich auf einander einzustellen, sich immer wieder anzuspornen und gemeinsam auf ein Ziel hinzuarbeiten.

EURE FAVORITEN