Callcenter-Mitarbeiter von Arvato in Sorge um ihre Jobs

In dem Callcenter (hier ein Symbolbild) im Duisburger Gewerbegebiet Keniastraße gibt es 200 Vollzeitstellen. Nach dem Wegfall eines Auftraggebers, sind viele Mitarbeiter nun in Sorge um ihren Job.
In dem Callcenter (hier ein Symbolbild) im Duisburger Gewerbegebiet Keniastraße gibt es 200 Vollzeitstellen. Nach dem Wegfall eines Auftraggebers, sind viele Mitarbeiter nun in Sorge um ihren Job.
Foto: picture alliance / dpa
Wichtiger Kunde hat Vertrag mit dem Callcenter in Großenbaum nicht verlängert. Ob das Auswirkungen auf die 200 Jobs hat, muss die Firma analysieren.

Duisburg. „Ich komme jeden Tag mit einem guten Gefühl zu Arvato“, wird Mitarbeiterin Melike auf der Internetseite des Unternehmens zitiert, doch andere Mitarbeiter zittern derzeit.

Ein wichtiger Kunde hat seinen Vertrag mit dem Call Center im Großenbaumer Gewerbegebiet Keniastraße nicht verlängert, und nun herrscht dort Sorge um die Arbeitsplätze. 200 gibt es davon nach Unternehmensangaben, gezählt wird in Vollzeitstellen. Da viele Mitarbeiter in Teilzeit arbeiten, dürfte die Zahl der Betroffenen deutlich höher liegen.

Man habe die Belegschaft über die Lage informiert, heißt es bei Arvato, einem Tochterunternehmen von Bertelsmann. Man werde jetzt „im Detail analysieren“, welche Folgen diese Entscheidung des Großkunden für die Standorte habe und dann „entsprechende konkrete Konzepte und Maßnahmenpläne erarbeiten“. „Vorrangiges Ziel“ sei die „Weiterbeschäftigung aller Mitarbeiter“ in alternativen Geschäften.