Duisburg

Café Vivo in Duisburg: Mann (30) soll Cafébesitzerin im Innenhafen heimtückisch ermordet haben

Foto: René Anhut / ANC-NEWS

Duisburg. Im Fall der getöteten Birgül D. (46), Besitzerin des Café Vivo im Duisburger Innenhafen, wird einem 30-jährigen Mann der Prozess gemacht.

Die Anklage wirft dem Mann vor, am 3. Mai 2017 im Café Vivo im Duisburger Innenhafen mit einer Pistole mit Schalldämpfer zweimal auf die Frau geschossen zu haben.

Tötung einer Cafébesitzerin im Duisburger Innenhafen: Prozess gegen 30-Jährigen startet im nächsten Jahr

Der erste Schuss soll das Opfer in die rechte Wange getroffen haben und von dort in den Oberkörper eingedrungen sein. Der zweite Schuss ging laut Anklage in den Kopf. Die Frau starb an ihren Verletzungen. Eine Angestellte fand die Leiche der 46-Jährigen im Café.

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Angeklagt ist jetzt der 30-jährige Mann wegen heimtückischen Mordes.

Der Prozess beginnt am 4. Februar 2019 im Duisburger Landgericht.

Umfangreiche Ermittlungen stellen Spuren sicher

Eine Mordkommission hatte im Anschluss an die Tat umfangreich ermittelt, viele Zeugen und Angehörigen befragt, mit Tauchern nach der Tatwaffe und mit spezieller Lasertechnik am Tatort nach Spuren gesucht.

Zwischenzeitlich war eine Belohnung in Höhe von 3000 Euro für Hinweise ausgesetzt worden.

Auf die Schliche des Angeklagten kam die Polizei letztlich durch einen DNA-Treffer.

DNA-Treffer liefert entscheidenden Hinweis

Der Mann sitzt wegen eines bewaffneten Diebstahls in Berlin seit Anfang des Jahres in U-Haft. Eine DNA-Probe stimmte mit den in Duisburg gesicherten Spuren überein. Zu den Tatvorwürfen hatte sich der Mann bislang nicht geäußert. Auch das Motiv ist unklar. (ms)

 
 

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